Mittwoch, 15. Dezember 2010

Ein früher Morgen

Heute ist wieder ein schöner Morgen. Ich bin so gegen 4.00 Uhr aufgestanden, es ist immer meine Zeit. Ich höre noch immer das schrille Pfeifen des Unteroffiziers vom Dienst, wenn er gegn 5.00 Uhr die Soldaten der Kompanie wecken musste. Aber ich selbst stehe immer um 4.00 Uhr frewillig auf, denn um diese Zeit habe ich immer ausgeschlafen. Es ist bei mir normal, genauso normal, wenn Menschen länger schlafen. So habe ich die glückliche Veranlagung tagsüber zu jeder Zeit und überall schlafen zu können. Es ist immer ein Nickerchen, so auch in der Schule, wenn es im Unterricht zu langweilig war, beim Bund auch unter dem Marsch oder später während der Vorlesungen. Es war einfach schön, so mit offenen Augen zu schlafen. Als Soldat habe ich einmal auf der Wache geruht. Als mich so ein Geier von Vorgesetzten überrumpeln wollte, da habe ich ihm meine durchgeladene Maschinenpistole vor den Bauch gehalten und nur gemeint: ob er mit vollem Bleimagen gut weiterlaufen könne. Der arme Leutnant ist ganz blass geworden und hat nichts gesagt. Er war frisch bei uns und kannte unsere Gewohnheiten noch nicht. Er hat sich bald versetzen lassen.
Heute mache ich so etwas nicht mehr, weil es unanständig ist, aber vielleicht kann ich einmal meine Tochter damit ärgern, der macht es bestimmt Spass.
Ich wünsche Euch meine Lieben einen schönen schneereichen und sehr kalten Tag, dazu noch eine herrliche Rutschpartie mit dem Auto, wenn ihr ihr mit einem derartigen Vehikel unterwegs seit.
Aber nein, es wahr nur ein Scherzchen. Ich wünsche Euch alles Gute für den kommenden Tag und für alle kommenden Tage.
Tschüss meine Lieben.

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