Freitag, 31. Dezember 2010

Jahreswechsel

Jetzt wechselt das Jahr 2010 zu 29111 und ich werde jetzt 70 Jahre alt. Aber es geht mir bei diesem Jahreswechsel nicht um mein Lebensalter, sondern es geht mir darum:

ich wünsche Euch allen, meine lieben Menschen, meine liebe Tier- und Pflanzen­welt alles Gute für das kommende Jahr. Möge das Jahr 2011 ein schönes Jahr werden, besonders die Erhaltung unseres Planeten, auf dem wir gemeinsam le­ben, sollte unsere grosses Ziel sein, aber zwischen den Menschen muss Frieden und soziale Gerechtigkeit einkehren, denn wir haben es bitter nötig, weil wir Men­schen uns ständig am Rande von Willkür in vielen Staaten und kriegerischer Aus­einandersetzungen bewegen.

Schalten wir unser Gehirn ein, wenn eines da ist, aber lassen wir gleichzeitig die Emotionen für uns Menschen sprechen, denn auch die Seele hat uns vieles zu sa­gen. Und wir sollten uns ständig daran erinnern, nur in einer starken Solidarge­meinschaft stehen wir Menschen in einer Schutzgemeinschaft, denn diesen Schutz werden wir auch im kommenden jahr 2011 gebrauchen.

Für das „Neue Jahr“ wünsche ich Euch alles Gute, viel Freiheit in einer starken Demokratie.

Donnerstag, 30. Dezember 2010

Hartz IV

Der Streit um Hartz IV ist wirklich ein politischer Streit, obwohl sich alle Parteien einig sind, die Ausgaben für Hartz IV zu senken.

Alle Politiker sprechen immer davon, dass sich die Langzeitarbeitslosen um eine Arbeit bemühen sollen, aber woher die Arbeitsstellen bekommen, wenn die Unter­nehmen keine Arbeitsstellen anbieten, oder nur Arbeitsstellen anbieten, die unter­bezahlt werden, so dass der Betroffene trotzdem Hartz IV beantragen muss, um leben zu können.

Aber wie soll ein Arbeitsloser zu einem Arbeitsplatz kommen, wenn keine Ar­beitsplätze zur Verfügung gestellt werden? Es gibt Arbeitsplätze genug, aber die­se Arbeitsplätze werden oft unterbesetzt, d.dh.ein Arbeitnehmer verrichtet die Ar­beit für zwei bis drei Arbeitnehmer, macht Überstunden jede Menge und wird nur für die Tätigkeit an einem Arbeitsplatz bezahlt.

Warum denn dieses, so frage ich mich? Eigentlich gibt auf diese Frage eine einfa­che Antwort, die Arbeitgeber wollen Kosten sparen, um persönlich die Profite aus der Arbeit weniger Arbeitnehmer ausschöpfen. Wenn die Arbeitgeber genügend verdient haben, es geht hier oft in die Millonen, dann gibt er die Firma auf, also werden die Arbeitnehmer dann oft entlassen, und sie landen dann bei der Agentur für Arbeit.

Jetzt kommt der Witz, die Politker schimpfen auf die Arbeitslosen, und diese wer­den dann auch oft mit dem Ausdruck „faules Pack oder Gesindel“ bezeichnet, aber die Politiker sehen nicht Arbeitgeber oder wollen ihn nicht sehen, der diese Situation bewusst herbeigeführt hat.

Gut, es ist ein etwas komisches Beispiel, aber dieses Beispiel habe ich aufgeführt, weil ich es selbst in Erfahrung gebracht habe, als ich noch bei der Staatsanwalt­schaft im Ermittlungsdienst war.

Die Arbeitgeber sollten sich wieder an die Massstäbe halten, die für unser Land von Wichtigkeit sind, dass alle Menschen, die arbeitsfähig sind, auch Arbeit ha­ben, um durch diese Arbeit ihren Lebensunterhalt bestreiten zu können.

In Deutschland gibt es genügend Arbeit, eigentlich Arbeit für alle Menschen, die arbeiten wollen, nur werden diese Arbeitsplätze mit einem geringen Stundenlohn belegt, so dass der Arbeitssuchende diese Arbeitsplätze meidet, obwohl diese Ar­beitsplätze so geschaffen sind, dass ein voller Stundenlohn bezahlt werden könnte, wenn der Arbeitgeber nicht so profitgeil wäre.

Die Politik sollte sich nicht an den Langzeitarbeitslosen oder Arbeitslosen halten und sich an denen mit seinen Hetztiraden aufhalten, sondern die Politik sollte die Arbeitgeber dazubringen, Arbeitsplätze bereitzustellen und ihre Profitgier dämp­fen, sondern mehr das Gesamte sehen, also ein Volk, das in Arbeit ist und seinen Lebensunterhalt selbst verdient.

Nur das wird ein frommer Wunsch meinerseits bleiben, weil die Selbstsucht nach persönlichem Vorteil beim Menschen grösser ist, als das soziale Engagement ge­genüber der Allgemeinheit.

Mittwoch, 29. Dezember 2010

Sterbehilfe durch Ärzte

Die Ärzte machen sich schon seit Längerem Gedanken, wie sie Menschen begegnen kön­nen, die sterben wollen. Es ist immer eine schwierige Situation, in der man selbst steht, wenn man selbst betroffen ist, d.h. wenn ein Verwandter Ehefrau oder Kind sagt: es wol­le sterben.

Ich weiss momentan nicht wie ich dann entscheiden würde. Sollte ich wirklich ein Mittel besorgen, damit derjenige, der um das Sterben bittet, sich selbst töten kann, oder lege ch selbst Hand an, und töte den Bittenden, aber das wäre Totschlag, im juristischem Sinne gesehen.

Wenn sich mit der Sterbehilfe wirklich einmal auseinandersetzt, so stellt man unschwer fest, dass die Sterbehilfe nicht so einfach ist wie sie manchmal von Nichtbetroffenen dar­gestellt wird. Ich will hier einmal von der Tatsache der Euthanasie gedanklich weggehen, denn dieser Gedanke ist wirklich nicht hilfreich, denn die Euthanasie fand unter anderen Voraussetzungen statt, die mit der tatsächlichen Sterbehilfe nichts zu tun hat.

Bei der Euthanasie ging es den Nationalsozialisten um die Vernichtung von Leben, d.h.­man tötet behinderte Menschen, die als minderwertig galten im Sinne der nationalsozia­listischen Ideologie, also als unwertes Leben, man kann dazu nur sagen, welch ein Blöd­sinn. Es gibt kein unwertes Leben, denn Leben ist Leben, egal ob ich behin­dert bin oder nicht.

Zurück zur Sterbehilfe. Ich bin für eine Sterbehilfe, denn wenn jemand unheilbar krank ist und aus diesem Grunde sterben möchte, so sollte man den Wunsch dieses Menschen erfüllen. Ein Arzt kennt sich in der Wirksamkeit von Medikamenten gut aus, und er kann dem unheilbar Kranken, der sterben möchte, dieses Mittel reichen, damit der es selbst einnimmt, und dann ruhig einschläft, ohne Schmerzen zu haben. So ist auch meine Mut­ter gestorben, die Wasser in der Lunge hatte und unter sehr starken Schmerzen litt. Sie wollte sterben, denn sie war so etwas wie lebensmüde. Die Heilung ihrer Erkrankung war nicht möglich, und ich bin sehr froh, weil man sie sterben liess, denn mit 80 Lebens­jahren ist der natürlich Tod oder das natürliche Lebensende schon sehr nahe.

Wenn man selbst betroffen ist, weil man in der eigenen Familie einen Todkranken zu be­treuen hat, und täglch das Leid dieses Menschen sieht, so ist man gewillt, die Sterbehilfe anzunehmen, weil sie eine Erlösung für den Sterbenskranken ist, aber es hat nichts mit der Euthanasie zu tun, denn Euthanasie ist ein willkürliches Vernichten von Leben, das von einem Staat organisiert wird, und so etwas lehne ich grundsätzlich ab.

Die Sterbehilfe hingegen ist eine Erlösung für einen Sterbenskranken der wirklich unheil­bar krank ist und unter sehr starken Schmerzen leidet, die nicht einmal durch Schmerz­mittel gelindert werden können. Hier könnte man sagen, wäre es eine Gnade für den Kranken, der sterben will, die Sterbehilfe anzuwenden.

Dass die Sterbehilfe für den Arzt eine seelische Belastung ist, weil er dazu ausgebildet wurde, Leben zu erhalten, wird wohl jedem verständlich sein, aber gleichzeitig hat der Arzt auch die Verpflichtung dem Wunsch des Unheilbarkranken nachzukommen, zu ster­ben, wenn es soweit ist, weil die Krankheit ein Weiterleben nur unter unerträglichen Schmerzen unzumutbar wird.

Ich selbst wünsche mir, wenn ich selbst einmal unheilbar krank sein sollte und unter sehr starken Schmerzen leiden müsste, dass man auch mir ein Mittel geben würde, das mich einschlafen lässt, und ich aus diesem Schlaf nicht mehr erwache.


Dienstag, 28. Dezember 2010

Justiz-Willkür

In Russland wird es vorläufig keine wirkliche Demokratie geben, weil die russische Gesell­schaft noch nicht soweit ist. Es herrscht noch immer der Gedanke nach bedingsloser Macht, sowie es während der sowjetischen Ära der Fall war, denn man will Macht und man holt sich diese Macht, mit Geld oder mit guten Beziehungen im politischen Umfeld oder im Umfeld des Militärs. Und in dieser Beziehung ist Putin noch immer der Mann der Stunde, denn seine Beziehungen in den Nachrichtendienst sind über lange Jahre gewach­sen, denn er war selbst Nachrichtnoffizier des sowjetischen Geheimdienstes gewesen, also besitzt er die Macht im russischen Staat.

Auch wenn dieses land nicht mehr Sowjet-Union heißt, so sind die Strukturen noch immer die Strukturen des alten Staates Sowjet-Union, und so wird es auch noch bleiben, wielan­ge, das ist fraglich.

Aber in dieser Sache, die ich als Beispiel für Justiz-Willkür in Russland genommen habe, stehen sich zwei Persönlichkeiten gegenüber, die an die Macht wollen, bezw. die eine Persönlichkeit, die schon an der Macht ist. Chondorkowski, einer der reichsten Männer Russland, vor seiner Inhaftierung, wollte auch politisch an die Macht, den Weg der russi­schen Zaren antreten, aber es war ihm einer im Weg, der sich schon politisch über das ehemalige Sowjet-Regime an die Macht gemogelt hatte, und jetzt der Zar aller Russen ist, auch wenn nicht viele Russen hinter ihm stehen, aber das macht einem russischen zaren nichts aus, wenn die Sicherheitskräfte, der Geheimdienst und die Armee zu dem Zaren halten.

So meine lieben Freunde ist die russische Seele aufgebaut, so dass ich mich selbst frage, warum übernehme ich nicht den Posten eines russischen Zaren oder des russischen Za­ren, denn vom Charakter passe ich gut in dieses Bild, denn meine Seele lechzt danach, Mütterchen Russland zu beherrschen sowie einst Iwan der Schreckliche.

Gut, Spass beiseite und zurück zu den Helden des Alltags in Russland. Wenn zwei Män­ner aufeinanderprallen, die die politische macht in einem Lande anstreben, aber einer die­ser Männer schon der politisch Mächtigere ist, dann kommt es garantiert zu einem juristi­schen Schusswechsel zwischen beiden Männern und seinen Anhängern.

Dass Kamerad Putin seinen Widersacher Chondrowski loswerden will, könnte man als menschliches Verhalten bezeichnen, welches ganz normal ist, aber die Art und Weise wie es Putin macht, entspricht nicht demokratischer Geflogenheiten, obwohl ich bin mir nicht sicher, ob es nicht auch bei uns so etwas gibt wie zwischen Chondrowski und Putin. Es sei jetzt einmal dahingestellt.

Wo ist jetzt die Justiz-Willkür? Sie liegt in der Anklage und der Verurteilung von Chon­drowski, denn die Staatsanwaltschaft nimmt die Vorgaben von Putin wahr, und das Ge­richt richtet sich im Urteil nach den Vorgaben von Putin, der sich jetzt als Herrscher aller Herrscher präsentiert.

Man könnte diesen Vorgang zwischen Chondrowski und Putin als Komödie betrachten oder bezeichnen, aber ich mache es nicht, denn dazu ist dieser politische-juristische Vor­gang viel zu ernst.

Die Justiz in Russland bleibt ein Unternehmen des Präsidenten Ruslands , also eine Insti­tution er Unterdrückung der Bürger Russlands. Wer nicht spurt wird verurteilt. Ich hätte beinahe gesagt bezw. beinahe wäre es mir rausgerutscht: oh, glückliches Russland. Bit­te verzeiht mir diesen schlechten Geistesblitz. Ob es ein Geistesblitz war, ist wohl bei mir nicht nachvollziehbar, denn unter Blitz verstehe ich etwas anderes.

Ich warte erst einmal ab, wie es mit Putin und Chondrowski weitergeht, vielleicht lieben sich beide eines Tages, kann doch auch möglich sein.

Samstag, 25. Dezember 2010

Abrüstungsvertrag

Endlich hat auch der US-Senat seine Zustimmung zum Abrüstungsvertrag mit Russland gegeben, und damit die Friedensbereitschaft der beiden Gross­mächte stärker motiviert. Vielleicht schliesst sich auch China diesen beiden Grossmächten an, und wir Menschen haben dann eher die Chance, mehr Frieden zu haben, wenn auch die chinesische Regierung demokratische Frei­heiten in ihrem Lande unterbindet. Wie lange noch?

Aber jetzt zu den Abrüstungsverträgen zwischen Russland und den USA, die uns insbesondere in Europa etwas angehen, weil wir als Europäer am Ran­de der russischen grenze unsere Wohnung haben, und wer hat es schon ger­ne, wenn der Nachbar schwer bewaffnet ist, und man sich dann auch noch bedroht fühlt, weil man nicht alle an der Glocke hat, besonders denke ich an die Politiker, denn mir ist es einfach gleich, denn ich weiss, dass die Russen keinen Bock auf eine kämpferische Auseinandersetzung haben, auch nicht mein lieber Freund Putin, mit dem werde ich im neuen Jahr auf eine Safari am Nordkap von Sibirien gehen, aber mit dem Fotoapparat, er hat es mir versprochen.

Nach ja, versprechen kann man viel, aber Versprechen auch einhalten, das geht gar nicht, so auch bei mir. Ich verspreche auch viel, aber ich halte nie meine Versprechungen ein. Wenn ich auf diese Versprechungen angespro­chen werde, dann sage ich nur:

Ich habe mich versprochen.“

Das stimmt ja auch, denn warum soll ich mich noch an das erinnern, was war. Andere Menschen, besonders die in der Politik, haben noch grössere Gedächtnislücken. Gut, wieder zurück zu den Abrüstungsverträgen. Auch die russische Duma steht diesen Verträgen positiv gegenüber und hat den verträgen zugestimmt. Die Politikerinnen und Politiker der Duma wollen jetzt auch gut Geld verdienen, denn das haben früher zu Sowjetzeiten nur die Parteioberen gedurft.

Aber trotz meiner Spinnerei bin ich doch froh über diese Abrüstungsverträ­ge, denn wir Menschen sollten uns doch näher kommen, auch wenn wir un­terschiedliche Sprachen, Lebensansichten und Religionen haben, so sind wir doch alle Menschen, mit unseren Stärken und Schwächen

Der Wille zur Abrüstung sollte hier seinen positiven Anfang gemacht haben, vielleicht ziehen China und die beiden koreanischen Staaten nach, und es kommt später einmal zu einer Wiedervereinigung auf koreanisch.

Ich habe mit meiner Ehegattingemahlin vor über 46 Jahren einen Abrüstungsvertrag unterzeichnet, und dieser Vertrag hält heute noch, und zwar heute noch viel besser. Aber ich habe damals versprochen: zu ihr zu halten in guten und schlechten Zeiten, und es war kein Versprecher.


Donnerstag, 23. Dezember 2010

Kauft sich frei

In den USA hat sich wieder ein reiches Institut freigekauft, d.h.es wurde da­für gesorgt, dass nicht mehr gegen dieses Institut ermittelt wird.

So eine kleine Summe von 500 Millionen Dollar kann einen Staat schon be­sänftigen und auch sehr viel Freude machen, weil danach auch andere An­gehörige dieses Instituts nicht mehr in die Ermittlungen einbezogen werden. Ja, Geld und Kapital sind sehr mächtig, denn man spricht in gewisssen Krei­sen nicht umsonst, von den Reichen und Schönen. Was ich von diesen soge­nannten Reichen und Schönen halte, nun ja, ich halte mich dezent zurück.

Manchal bedauere ich es, nicht selbst den beruflichen Weg zum Bänker ein­geschlagen zu haben, denn dann hätte ich die Plattform, um die sogenann­ten Mächtigen (Politiker und Wirtschaftsgrössen) unter Druck zu setzen. Es hätte mir sehr viel Spass gemacht, aber andererseits kann ich nur sagen, vielleicht wäre mein persönlicher Lebensweg auch anders gelaufen, so in Richtung : Unterstützer der Mächtigen, denn das Geld und das Kapital an und für sich verderben den Charakter eines Menschen.

Einmal weg von meiner Person, denn ich kann sowieso nicht den Kapital­markt mit grossen Sprüchen beeinflussen, denn dazu haben andere eine grössere Macht und sind auch bekannter, ob die auch fieser als ich sind, das kann man vielleicht als fraglich hinstellen bezw.hingiessen, oder wenn man an die Pinkelstellung eines männlichen Zweibeiners denkt, dann auch so.

Aber mich stört es schon, wenn sich Institute mit Geld vor der Strafverfol­gung freikaufen können, denn deren Vorstände hatten es dazu kommen las­sen, dass die Wirtschaft in diesem Jahr eine heftige Krise durchleben musste, in der viele sogenannte kleine Leute an den Rand ihrer Existenz gedrückt wurden.

Derartige Verfahrensweisen bestätigen den Glauben der Krisianer, dass man auch in Zukunft Banken- oder Wirtschaftskrisen so leichtfertig verur­sachen kann, und danach ungeschoren aus dieser Affäre herauskommt, wenn man nur genügend Kapital besitzt, um die staatlichen Finanzbehörden zu besänftigen.

Herzlichen Glückwunsch „Deutsche Bank“, dass ihr diesen Deal gewagt und den anderen Instutionen die Augen geöffnet habt, wie leicht man um eine Bestrafung herumkommt.

Mittwoch, 15. Dezember 2010

Ein früher Morgen

Heute ist wieder ein schöner Morgen. Ich bin so gegen 4.00 Uhr aufgestanden, es ist immer meine Zeit. Ich höre noch immer das schrille Pfeifen des Unteroffiziers vom Dienst, wenn er gegn 5.00 Uhr die Soldaten der Kompanie wecken musste. Aber ich selbst stehe immer um 4.00 Uhr frewillig auf, denn um diese Zeit habe ich immer ausgeschlafen. Es ist bei mir normal, genauso normal, wenn Menschen länger schlafen. So habe ich die glückliche Veranlagung tagsüber zu jeder Zeit und überall schlafen zu können. Es ist immer ein Nickerchen, so auch in der Schule, wenn es im Unterricht zu langweilig war, beim Bund auch unter dem Marsch oder später während der Vorlesungen. Es war einfach schön, so mit offenen Augen zu schlafen. Als Soldat habe ich einmal auf der Wache geruht. Als mich so ein Geier von Vorgesetzten überrumpeln wollte, da habe ich ihm meine durchgeladene Maschinenpistole vor den Bauch gehalten und nur gemeint: ob er mit vollem Bleimagen gut weiterlaufen könne. Der arme Leutnant ist ganz blass geworden und hat nichts gesagt. Er war frisch bei uns und kannte unsere Gewohnheiten noch nicht. Er hat sich bald versetzen lassen.
Heute mache ich so etwas nicht mehr, weil es unanständig ist, aber vielleicht kann ich einmal meine Tochter damit ärgern, der macht es bestimmt Spass.
Ich wünsche Euch meine Lieben einen schönen schneereichen und sehr kalten Tag, dazu noch eine herrliche Rutschpartie mit dem Auto, wenn ihr ihr mit einem derartigen Vehikel unterwegs seit.
Aber nein, es wahr nur ein Scherzchen. Ich wünsche Euch alles Gute für den kommenden Tag und für alle kommenden Tage.
Tschüss meine Lieben.