Samstag, 27. November 2010

Doppelmörder

Die Medien berichteten in der letzten Zeit über einen Doppelmord an zwei Teenies in Bo­denfelde im südlichen Niedersachsen an der Grenze zu Hessen. Nach intensiver Suche durch die Polizei wurde der Täter festgenommen, also der mutmaßliche Täter, und er wur­de gleich vernommen. Ein junges Mädchen soll die Polizei auf die Spur des Täters ge­bracht haben, weil dieser das junge Mädchen angesprochen hatte, und ihr seine Handy-Nummer gab, und ja, welch ein Glück könnte man sagen, aber der Täter wurde gefaßt. Viele Menschen in Bodenfelde werde sagen: Gott, sei Dank. Hier kommt für die Menschen in der Not, Gott ins Spiel.

Wenn man nach den Medien geht, und die Berichterstattung in Gedanken durchspielt, dann muss man sich selbst fragen: wie kann ein junger Mensch oder überhaupt ein Mensch, andere Menschen auf diese Art und Weise töten. Die Medien sind der Meinung, der Täter habe die beiden jungen Menschen ohne Grund getötet, denn er habe kein Motiv gehabt bezw.ein Motiv für diese Tat sei nicht erkennbar.

Manchmal gibt es für eine Tat keine erkennbaren Motive, denn das Motiv für eine Tat steckt oft verdeckt im Unterbewusstsein eines Täters bezw.eines mutmaßlichen Täters. Aber wie ist es bei diesem Tatverdächtigen in Bodenfelde?

Dieser junge Mann, der sich als Mörder offenbart, hat bewußt die beiden Teenies getötet, und man stellt sich die Frage: warum hat er die Tötung vorgenommen? Die Antwort wird häufig genannt: es sei ein triebhafter Vorgang gewesen, also ein Triebverhalten, was uns Menschen oft in bestimmten Situationen prägt, und uns als triebhafte Wesen bezw.trieb­gesteuerte Wesen darstellt. Auch dieser Mord könnte seinen Ausgang im Triebverhalten dieses jungen Mannes gehabt, denn er wollte töten. Ob Alkohol oder Drogen im Spiel wa­ren ist unwahrscheinlich. Aber der junge Mann soll eine Alkohol- und Drogenkarriere hin­ter sich haben, und war aus diesem Grunde auch schon im Entzug gewesen, aber die Drogen als Grund für die Tötung von Menschen zu bezeichnen, ist doch sehr zweifelhaft. Hier muß wirklich der Wille eines jungen Menschen vorgelegen haben, einfach zu töten, also die Lust auf das Töten eines Artgenossen zu haben.

Diese Lust hat nichts mit einer Perversion zu tun, sondern dieses Verhalten ist ein Urver­halten des Menschen, sich zu verteidigen, wenn er sich angegriffen fühlt. Ob er wirklich angegriffen wird, das ist dem Betroffenen egal, sondern er richtet sich nur nach seinem Gefühl, dass eine Gefahr vorliegt, der er begegnen muss, wenn auch durch das Töten des Artgenossen, von dem er sich bedroht fühlt.

Ich habe hier mehr das Gefühl, es ist kein Beweis, dass der Täter von Bodenfelde aus Lust am Töten getötet hat. Ja, meine Lieben, es gibt auch die Lust am Töten, und von die­sen sogenannten Lustmördern gibt es schon viele auf unserem Erdenball. Ich selbst weiß nicht, ob ich auch die Lust am Töten habe, denn ich empfinde keine Lust an Gewalttaten allgemein, und besonders nicht am Töten von Lebewesen allgemein.

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