Dienstag, 21. September 2010

Schwarz-Gelbe-Regierung

So bezeichnet man keine afrikanisch-asiatische Regierung, sondern die derzeitige Regie­rung in der Bundesrepublik Deutschland. Aber wieso? Haben die Bundesbürger eingereis­te Schwarzafrikaner und Asiaten zu einer neuen Regierung gewählt, weil die deutschen Politiker zum Regieren zu dumm oder unfähig sind? Manchmal scheint es so. Aber nein, es sind keine Schwarzafrikaner oder Asiaten an der Regierung bezw.regieren sie uns nicht.

Schwarz bezeichnet man die die beiden Parteien der Christdemokraten, also CDU und CSU, und gelb bezeichnet man die FDP als liberale Partei. Die Parteimitglieder tragen oft bei ihren Parteitagen ein gelbes Halstuch, manche sehen schon vorher gelb in ihren Ge­sichtern aus.

Was will ich eigentlich mit diesen drei Parteien hier im Blog? Ich möchte mich etwas über diese Parteien auslassen, besonders über ihren Stil im Umgang mit den Bürgern, beson­ders mit den armen Bürgern, aber auch mit den Konzernen.

Die CDU/CSU-Partei ist eine konservative Parteien bezw.es sind zwei Parteien. Die CSU ist eine bayrische Partei und deshalb schon sehr konservativ. Das „S“ in drei Buchstaben heißt „sozial“, nur frage ich mich des Öfteren, was ist an dieser Partei schon sozial, sie ist dann sozial, wenn sie gegen ihre Schwesternpartei CDU motzen kann, was eigentlich grundsätzlich geschieht. Franz-Josef Strauss war klasse darin, seinen Nachfolgern fehlt das gewisse Etwas, um Strauss zu erreichen.

Ich verstehe oft die Argumente der Bundeskanzlerin, wenn ich das konservative Verhalten der Parteimitglieder dieser Partei anschaue. Diese Partei rückt von Altem nicht ab, denn sie fühlt sich unsicher, wenn sie alte politische Pfade verlässt. Diese Konservativen halten es mit dem Kapital, und deshalb auch ihre Zurückhaltung während der letzten Bankenkri­se. Die Banken wurden großzügig unterstützt, dafür muss jetzt der Steuerzahler herhalten, um die Schulden zu tilgen. Ja, so wird es gemacht. Denn wer einen Kniefall vor den Ban­ken und den Konzernen macht, der gehört zu diesen Einrichtungen. Ob die Partei auch Gelder von diesen Banken und Konzernen bezieht, dafür dass sie diese Einrichtungen ge­schützt hat, ist mir nicht bekannt, also bei mir liegen keine Beweise vor, bloss der Ver­dacht bleibt bestehen.

Dass die Konservativen zum Kapital stehen, ist wirklich verständlich, weil in dieser Partei­en das Kapital seine politische Heimat sieht. Die Konservativen werden alles dafür tun, dass es dem Kapital an nichts fehlt, auch nicht anbilligen Arbeitskräften, wenn es so geht, an verskalvten Arbeitskräften, die viele Stunden arbeiten, aber keinen Lohn bezw. keine entsprechende Entlohnung erhalten. Gut, dass es in der Bundesrepublik nicht so einfach geht, denn es gibt noch die Gerichte, die nicht auf irgendeiner Seite stehen, sondern sich bisher neutral verhalten haben und nur dem Gesetz entschieden bezw.geurteilt haben.

Jetzt zu den Liberalen. Bisher hatte ich grosse Stücke auf diese Partei gehalten, aber die hat sich verändert. Sie ist auch eine Partei des Kapitals geworden. Sie versucht ständig den Besitzenden mehr an Kapital zukommen zu lassen, und das durch Steuererleichte­rungen. Ob der Parteivorsitzende der Liberalen Herr Westerwelle durch diese Massnah­men an mehr Kapital kommen will? Gleichzeitig hört man aus den Reihen der Liberalen, dass man das Arbeitslosengeld und HartzIV kürzen soll, und dieses Geld soll dann dem Kapital durch Steuererleichterungen zugute kommen.

Aber bisher haben alle Parteien versagt, auch die SPD, die Hartz IV auf den Tisch brachte und die Massnahme „Ein Euro-Job“, Bisher hatte ich immer gedacht, die SPD wäre eine politische Partei der Masse und der Armen, aber Schröder zeigte deutlich, dass auch er ein Mann des Kapitals ist, also kein Mann des Volkes, was auch bei anderen Politiker der SPD zu sehen und zu hören ist.

Ich selbst traue keinem Politiker über den Weg. Wenn ich einem begegnen würde, dann würde ich alle Wertsache festhalten. Und gleichzeitig frage ich mich:

wohin geht die Bundesrepublik Deutschland?“ Hoffentlich in den Abgrund. Wenn nichts für die Menschen der unteren Schichten machen, dann wird die Armut größer wer­den. Aber es liegt an der Bildung, und an dem, dass die Politiker keine Arbeitsstellen schaffen wollen.

Was denkt ihr?

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