Donnerstag, 8. Juli 2010

Razzia Deutsche Bank

Es sollte eine Razzia werden, die mit Millionen von Euro gesegnet werden sollte, aber daraus wurde nichts, aber ihr werdet es ja kennen, meine lieben Freundinnen und Freunde, und es ist wie immer, wenn was Grosses geplant wird, dann hören An­dere mit, die es eigentlich nicht mithören sollte, oder die auch in die ganze Sache eingeweiht wurden.

Die angesetzte Razzia wurde natürlich verraten, und man rätselt jetzt herum, wer der Maulwurf im Finanzministerium sein könnte, der einen engen Kontakt zur Deutschen Bank unterhält. Es kann ein Steuerfahnder sein, oder ein Politiker, der in diese Raz­zia eingeweiht wurde oder sonst wer, aber das wird man nicht so schnell herausbe­kommen, wenn es ein Politiker ist, dann wird man über dessen Namen schweigen und willkürlich behaupten, man wisse nicht wer der Maulwurf sei.

Ich denke, dass man schon ahnt, wer die Razzia an die Deutsche Bank verraten ha­ben könnte, bestimmt jemand, der über die Deutsche Bank Schwarzgelder hat verste­cken lassen, und der jetzt fürchtet, bei der Razzia aufzufliegen.

Ich habe keine Gelder am Fiskus vorbeigeschoben, denn ich habe bestimmt nicht so­viel Geld, dass ich gescheissen müsste, um Steuern zu sparen, aber es gibt viele, die ihre Gelder verstecken, damit diese nicht versteuert werden.

Natürlich wird nach dem Maulwurf gefahndet, aber ob der richtige Maulwurf erwi­scht wird, ist fraglich, denn wenn es ein Politiker ist oder ein Staatssekretär aus dem Finanzministerium, dann wird man nach einem Bauernopfer suchen, und eines be­stimmt finden.

Ich möchte nicht wissen, wieviele sogenannte Maulwürfe in den Ministerien und den einzelnen Parlamenten sitzen, die gerne den Banken bestimmte Geheimnissen zukom­men lassen, um ihre Auftraggeber zu schützen und sich selbst. Ehrlich gesagt, ich würde mich auch so verhalten, denn wer verrät schon seinen Geldgeber.

Die Deutsche Bank hat wieder einen schwarzen Flecken auf ihrer Weste, so dass sich die Anzahl der schwarzen Flecken erhöht hat. Aber ob dieser Flecken den Herrn Ackermann irgendwie nachdenklich, das denke ich nicht, denn es geht um Bankge­schäfte und um die Kunden der Deutschen Bank, sonst um gar nichts.

Ich selbst bin einmal gespannt, wann bei einer Bank wieder eine Razzia durchgeführt werden soll, die vorher aber verraten wird. Möglich ist alles.

Aber ich freue mich darüber, denn es gehen Gelder durch hinterzogene Steuern ver­loren, die der Allgemeinheit zugute kommen sollten. Dafür müssen die Bürger mit ih­rem Einkommen herhalten, woran sich der Staat schadlos hält, um die ausgefallenen Steuern, die durch die Steuerhinterziehung entstanden sind, wieder hereinzuholen.

Glücklich ist, wer in einer derartigen Gemeinschaft lebt, aber zeige mir die menschliche Gemeinschaft, die immer zusammenhält und füreinander da ist, in guten und in schlechten Tagen.

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