Freitag, 16. Juli 2010

Imam-Studium an deutscher Uni

Das Bundesbildungsministerium hat vor, an einer deutschen Universität ein Imam-Studium anzubieten. Soviel aus der Absicht der Bildungspolitiker herauszuhören bezw. herauszulesen ist, will man damit den gemäßigsten Islamismus eine grössere Chance geben, sich gegen den erzkonservativen Islamismus durchzusetzen, man kann auch sagen, gegen den radikalen Islamismus, der in meinen Augen nichts mit dem eigentli­chen Islamismus zu tun hat.

Im Koran oder in seiner Auslegung seit dem 6.Jahrhundert nach Christi, ist sehr viel verändert worden, was Mohammed niedergeschrieben hat. So wurde auch in der christlichen Bibel Veränderungen vorgenommen, die denen, die an der Macht waren, ihren Machteinfluss auf die Gläubigen stärken und festigen sollten. Siehe die Päpste, die sich wie Götter geben, und dann deren klerikaler Anhang die Erzbischöfe und Bi­schöfe, sowie die Kardinäle, die man nicht vergessen darf.

Es wäre gut, wenn neben der eigentlichen Imamausbildung auch die anderen beiden Religionen (Juden- und Christum), bei der Ausbildung zur Sprache kämen, damit die jungen Studenten erfahren könnten, wie eng die drei Religionen verwandt sind.

Zuerst haben die angehenden Christen, deren Mitglieder aus dem jüdischen Religi­onsbereich stammten, die religiösen Riten für ihre Religion angewandt, vielleicht hier und da etwas verändert, um einen Unterschied zwischen der alten Religion und der neuen herzustellen. Sechs Jahrhunderte später hat dann Mohammed eine neue Religion geschaffen, die er aus der jüdischen und christlichen Religionslehre zusam­mengeschustert hat, um etwas Eigenständiges zu schaffen, was die arabischen Stäm­me begeistert angenommen haben, um etwas Gemeinsames zu haben, also unter ei­ner gemeinsamen Fahne kämpfen zu können, was dann in den späteren Jahrhunder­ten geschehen ist.

Viele werden sich gegen diese Imamausbildung an einer unseren Universitäten wen­den, weil sie befürchten, dass die deutschen Universitäten überfremdet werden. Es ist natürlich Quatsch, aber das muss man ersteinmal diesen ängstlichen Menschen bei­bringen, dass die Vielfältigkeit der Studiengänge an unseren Universitäten für uns alle von Bedeutung sind, um auch zu lernen, mit völlig unbekannten Lehrstoffen ver­ständnisvoll umzugehen.

Auch in den Religionen wäre Toleranz gegenüber anderen Religionen angebracht. Der Hass tötet die Toleranz, aber in allen Religionen soll man Achtung vor anderem Leben haben.

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