Donnerstag, 10. Juni 2010

Staatl.Kontrollen bei Krisen

Auch dieses Thema kreist durch die Köpfe der Menschen, denn die Vergangenheit zeigte uns, dass Krisen wirklich dazuführen, dass der Staat seine Kontrollen erwei­tert, ja bis hin zu diktatorischen Massnahmen.

Deutschland erlebte seine grösste Krise nach dem ersten Weltkrieg. Dieser Krieg ging für Deutschland verloren, und die Siegermächte verloren sich in einem Frie­densdiktat gegen Deutschland, das Deutschland zwang, seine Wirtschaft also die in­dustrielle Produktivität nach diesem Friedensdiktat auszurichten. Die Siegermächte wollten auf Kosten der Verlierer leben, gleichzeitig verboten den Deutschen die Möglichkeit, eine Armee aufzubauen, die das Land gegen Invasoren so gut wie mög­lich verteidigen konnte, aber es blieb nur bei der Wirtschafts- und Staatskrise in Deutschland.

Ein Mann mit Schnauzer schaffte es schließlich, aus dieser Krise Kapital zu schla­gen, denn er schuf eine Organisation, die die Menschen in den Bann zogen. Ein neu­es Reich auf altem Boden wurde geschaffen, das 3.Reich.

Die Wirtschaftskrise in den Zwanzigerjahren, besonders am Ende der Zwanzigerjah­re, gab den Regierungen der Weimarer Republik die Möglichkeit, durch Notverord­nungen den Staat besser kontrollieren zu können.

Diese Notverordnungen brachten die Menschen auf die Barrikaden, und sie wende­ten sich von der Republik ab, und gingen dem Rattenfänger Hitler auf den Leim.

Heute versucht man wieder, durch Kontrollmassnahmen die Freiheit der Menschen einzuschränken, damit die Regierungen besser ihre Vorstellungen zu ihrem eigenen Vorteil und denen ihrer reichen Freunde durchzusetzen.

Man sollte Krisen schon im Vorfeld entsprechend begegnen, denn jede Krise zeigt schon vor dem Ausbruch gewisse Symptome, die auf eine entsprechende Krise hin­deuten.

Das Schlimme an den Folgen einer Krise sind die Massnahmen, die gegen die Armen getroffen werden, denn die Armen müssen für die Folgen einer Krise bezahlen, durch Einschränkungen in wirtschaftlicher Hinsicht, aber auch in der Einschränkung ihrer persönlichen Freiheit und Menschenwürde.

Die Würde eines Menschen ist unantastbar, und dazu gehört auch die Freiheit ei­nes Menschen.

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