Sonntag, 20. Juni 2010

Pleite der Krankenkassen

Jetzt haben die Politiker und ihre Lobbyisten in der Gesundheitspolitik das erreicht, was die Bürger immer ahnten, und was die Medien immer darstellten, wenn das Wort Gesundheitspolitik erschien, einige Betriebskrankenkassen drohen in die Insolvenz zu gehen, sie sind scheinbar pleite. Aber warum?

Ich denke, jeder Bürger macht sich so seine Gedanken über den Pleitegeier, der über die Krankenkassen schwebt, und sich demnächst auf das Aas Krankenkasse stürzen wird, um dieses Aas in seine Einzelteile zu zerlegen.

Aber noch weiß keiner, oder man will auch nicht wissen: was die Ursache dieser Pleite der Krankenkassen ist, und welche Ursachen könnten es sein?

Um die Ursache oder die Ursachen dieser Pleiten zu analysieren, müsste man in die Bücher der Krankenkasse hineinsehen, aber nicht nur des letzten Jahres, sondern der ganzen Jahre, seitdem die Krankenkasse besteht, die jetzt in die Pleite gegangen ist.

Aber man forscht nicht nach der Ursache, sonst müsste man Freunde blossstellen, und die würden dann einige Politiker benennen, die an der Krankenkasse mit ver­dient haben. Es ist auch nicht auszuschließen, dass Vorstände einiger Krankenkassen mit den Beitragen der Mitglieder an der Börse gezockt haben, um sich die Gewinne in die eigene Tasche zu stecken, denn früher haben Versicherungsunternehmen die Gewinne ihrer Gesellschaften teilweise selbst, für sich persönlich, abgeschöpft.

Zahlen muss jetzt der Patient, denn viele Patienten sind wegen ihrer Erkrankungen auf die Krankenkassen angewiesen, aber es gibt auch Patienten, die gerne zum Arzt oder sogar in Krankenhaus gehen, teils aus Hobby, weil es für eine Art von Sport ist, aber auch um der Einsamkeit zu entfliehen, aber das wäre ein anderes Themen.

Aber es gibt nur eine Möglichkeit, diese Krankenkassen aufzulösen und deren Vor­stände dahingehend zu überprüfen, nicht ob sie Hämorrhoiden haben, sondern zu prüfen, wo die Gelder geblieben, und wie und zu welchem Zweck, die Gelder ver­braucht wurden.

Wenn es um Geld geht, dann vertraue keinem Menschen.

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