Donnerstag, 3. Juni 2010

Krieg aus Wirtschaftsinteressen

Nach einem Radio-Interview mit dem Herrn Bundespräsident Dr. Köhler, der zwi­schenzeitlich das Amt des Bundespräsidenten niederlegt hat, geistert der Begriff „Wirtschaftskrieg“ wieder einmal durch die Presse.

Ich frage mich, was es soll, wieder etwas auzubauschen, was schon lange durchge­führt wird. Aus dem Beispiel der USA kenne ich dieses Phänomen, denn die USA hat besonders nach 1945 das Interesse gehabt, zu einer echten Wirtschafts- und Militär­macht zu werden. Vordergründig äusserte sich die USA: sie wolle nur ein Bollwerk gegen den Kommunismus sein, weil die Gegenseite von der damaligen Sowjet-Union dargestellt wurde.

Die USA nannte ihre Militäraktionen nicht Wirtschaftskrieg, sondern immer nur Friedensmissionen. Doch im grundegenommen unterstützte die USA Regierungen, die nur der USA genehm waren. Regierungen, die gegen der USA, wurden aus dem Amt gejagt, meistens durch eine Palastrevulotion mit Anhänger der USA.

Heutige Wirtschaftskriege werden unter allen möglichen Decknamen geführt, aber der schlimmste Wirtschaftskrieg wird an der Börse geführt, denn hier führen alle ge­geneinander Krieg. Für kurze Zeit verbünden sich die Spekulanten, dann wieder tre­ten sie gegeneinander an.

Der Herr Bundespräsident Dr. Köhler hat sich schon richtig geäussert, dass bei Ein­satz von Militärs auch wirtschaftliche Interessen als Grund vorliegen, warum Solda­ten eingesetzt werden. Die Journalisten sollten nicht so tun, als wenn sie Frühgebur­ten im Pressewesen wären.

Ich denke, dass die Militärmission in Afghanistan eine Aktion aus wirtschaftlichem Interesse ist, aber auch gleichzeitig als Friedensmission gekennzeichnet werden kann.

Wichtig ist für mich das Leben, denn schon im Kleinen werden Kriege aus unter­schiedlichen Interessen geführt, so auch in einer Beziehung zwischen zwie Menschen, denn wir Menschen haben unterschiedliche Interessen, also haben wir auch unter­schiedliche Ziele, dieses zu verfolgen und zu verteidigen.

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