Samstag, 26. Juni 2010

Kommandeurwechsel

Jetzt steht bei den US-Streitkräften für Afghanistan ein Kammandeurwechsel bevor, der alte Kommandeur McChrystal soll seinen Posten verlassen, er hat auf Druck des US-Präsidenten seinen Rücktritt eingereicht, weil er sich gegenüber Regierungsmit­gliedern der US-Regierung abfällig geäussert haben soll: das kommt auch einmal vor, wenn man mit der eigenen Kriegsführung und seinen strategischen und takti­schen Fähigkeiten unzufrieden ist, was auch einmal vorkommt, aber darüber wird sich kein General äussern.

Jetzt übernimmt ein neuer General das Kommando in Afghanistan, es ist General Pe­treaus, der schon im Irak im Kampf gegen die Talibans Erfolg hatte, und den Krieg im Irak beenden konnte. Ob er es auch in Afghanistan schafft, warten wir es ab, denn es wird keine leichte Aufgabe für ihn, aber ich persönlich würde es mir wünschen, dass die Menschen in Afghanistan bald zur Ruhe kommen, damit dann auch der Schnee (Rauschgifte) wieder gut verhökert werden kann.

Gerade als Kommandierender sollte man in Äusserungen gegenüber seiner Regie­rung vorsichtiger sein, denn man ist von dieser Regierung abhängig, Man kann dann schon Kritik üben, wenn diese Kritik begründet ist, und man auch Beweise für diese Kritik hat. Ohne diese Beweise sollte man auch keine Kritik üben, auch wenn man ir­gendwelche Schwierigkeiten mit sich selbst hat, oder wenn nicht mehr alles so läuft wie man es gerne hätte.

Im Koreakrieg musste Mc Arthur seinen Hut nehmen, weil er Kritik an seinen dama­ligen Präsidenten Trumann übte, obwohl Mc Arthur ein guter General war, der da­mals im 2.Weltkrieg die US-Streitkräft gegen die Japaner im Pazifik führte, das soge­nannte Inselspringen war berühmt, denn die Amerikaner mussten viele Inseln einzeln zurückerobern, die von den Japanern besetzt waren. Mc Arthur schaffte es mit seinen Soldaten.

Früher habe ich mich mit jeglicher Kritik zurückgehalten, heute im Alter denke ich nicht daran, auf jegliche Kritik zu verzichten, denn jede Kritik, die ich ausübte, ist für mich wie eine Befriedigung meiner Psyche.

Als General würde ich auch Kritik üben, wenn mir etwas nicht passen würde, aber ich würde mir die Art und Weise der Kritik möglichst genau bemessen, oder doch lie­ber schweigen.

Kritik macht mir deutlich, dass ich denke, aber das Schweigen zeigt deutlich, dass ich weise bin.

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