Mittwoch, 2. Juni 2010

Bundespräsident gibt auf

Gestern am 31.Mai 2010 teilte der derzeitige Bundespräsident Dr.Köhler mit, dass er von seinem Amt mit sofortiger Wirkung zurücktrete. Er nannte als Grund für seinen Rücktritt: man bringe dem Amt des Bundespräsident nicht genügend Achtung und Respekt entgegen.

Dieser Rücktritt ist wirklich bedauerlich, aber ich denke das Herr Dr.Köhler irgend­wie amtsmüde geworden ist, aber besonders dann, wenn er sich zur weltpolitischen Lage geäussert habe, wie nach seinem Besuch bei den deutschen Soldaten in Afgha­nistan soll er bei einem Radiointerview gesagt haben: dass Einsätze von deutschen Soldaten auch für die Freihaltung von Handelswegen getätigt werden könnten.

Daraus ist dann der Begriff „Handelskrieg“ entstanden. Warum regen sich die Men­schen über diese in das Interview hineininterpretierte Aussage des Bundespräsiden­ten, ist es nicht so, dass die Grossmächte ständig Soldaten in Länder schicken, wo ih­nen die Schliessung der Handelswege drohen. Das nennen dann diese Mächte dann: „Friedensmission“.

Wir Menschen regen uns immer über andere Menschen also über unseren Mit­menschen auf, besonders dann, wenn man ihn mit seinen Aussagen schaden kann. Denn es ist sehr einfach, seinen Mitmenschen zu schaden, wenn man etwas hineinin­terpretiert, was angeblich gesagt worden ist.

Unser Herr Bundespräsident hätte wissen müssen, dass manche Äusserungen nicht richtig aufgenommen werden, obwohl jeder weiss, dass Grossmächte Handelswege verteidigen, die ihren Volk nützen. Es war früher schon so, und es hat sich auch in der heutigen Zeit nicht geändert. Der Mensch hält sehr gerne an alte Gewohnheiten fest, die ihm Vorteile versprechen oder bisher auch gegeben haben.

Ob der Bundespräsident zu dünnhäutig ist, d.h.sehr leicht zu beleidigen ist, ich weiss es nicht, denn ich kenne ihn nicht, und ich möchte sein Verhalten nicht in dieser Hin­sicht interpretieren.

Ich als Bürger verstehe seine Entscheidung und akzeptiere diese, denn es ist die Ent­scheidung eines Menschen, der sich diese Entscheidung sehr gut überlegt hat.

Doch hier füge ich hinzu, dass ich eine hohe Achtung vor dem Amtsdes Bundespräsi­denten habe aber auch vor seinem Inhaber Herrn Bundespräsident Dr. Köhler.

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