Samstag, 29. Mai 2010

Zwei Schritte vor

Amnesty-Internationale beklagt, dass man bei der Verteidigung der Menschenrechte oft zwei Schritte vor macht, aber dann aucch einen wieder zurück. Das ist scheinbar ein Vorrecht des Menschen, wenn er irgendetwas macht, dann geht es aus der Eu­phorie heraus zwei Schritte vor, und ist dann der Meinung, er habe es schon ge­schafft, aber dann kommt häufig der Rückfall um einen Schritt zurück.

Ich denke, es ist bei uns Menschen ein ganz normaler Vorgang und Zustand, denn auch wenn wir nach einer Perfektion suchen, aber perfekt werden wir nicht, egal was wir auch machen, denn das Leben hält immer eine Überraschung für uns bereit, um uns dann wirklich zu überraschen, mit den Worten: eine Überraschung.

Diese Worte kenne ich zur Genüge, sie sind nicht neu für mich, und ich habe zwi­schenzeitlich gelernt, damit umzugehen.

Aber gerade im Bezug auf die Menschenrechte ist es immer noch bedauerlich, dass die Menschen es noch nicht gelernt haben, die Rechte des einzelnen Menschen zu re­spektieren, und die Rechte gegen jeden Eingriff durch andere zu verteidigen.

Aber wenn für uns die einzelnen Staaten anschauen, dann kann man verstehen, wel­che Flut von Angriffen gegen die Menschenrechte es gibt. Gerade die Staaten, also die Gemeinschaft der Menschen in einem Staatsgebilde, sollten darauf bedacht sein, die Rechte ihrer Mitglieder zu schützen, was in einigen oder auch vielen Staaten be­wusst nicht geschieht.

Warum haben wir nicht das Bewusstsein erlangen können, dass die Menschenrechte für das Überleben der Menschheit von Bedeutung sind? Ist es die Machtgier des Menschen, also die Gier nach Futter, der sogenannte Futterneid, der uns den Schritt gehen lässt, alle anderen Menschen zu unterjochen, und von uns abhängig zu ma­chen? Oder ist es nur eine Form von Spass, andere Menschen leiden zu sehen, in der Hauptsache, man leidet nicht selbst darunter, und hat an dem Leid anderer Men­schen seinen Spass.

Aber Amnesty wird weiterhin seine Freude daran haben, ständig zu mahnen, doch die Menschenrechte zu verwirklichen, aber in allen Staaten der Welt.

Bloss ich habe meine Zweifel, dass es die Menschheit je schaffen wird, die Men­schenrechte zu verwirklichen, denn oft schwirren noch alte Vorstellungen in den Köpfen der Mensche über die Würde des Menschen und den tatsächlichen Menschen­rechte.

Kastriere die Menschheit und die Dummheit stirbt aus. Aber kastriere die Dumm­heit und die Menschheit stirbt aus.

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