Montag, 24. Mai 2010

Mein Feind der Körper

In irgendeiner Zeitschrift las ich „mein Feind der Körper“. Über diese vier Worte war ich sehr erstaunt, denn meinen Körper habe ich nie als Feind betrachtet, son­dern als Einheit vieler Organe und als Bestandteil meines Lebens, auch wenn mein Körper z.Zt.einige Aussetzer verzeichnet, womit er mich ein wenig erschreckt und nachdenklich macht.

Heute, nach einigen Jahrzehnten des Lebens und Überlebens, verstehe ich meinen Körper besser als in meinen jungen Jahren, denn jetzt zeigt mir der Körper, aber er sagt es mir auch deutlich: „achte auf die Zeichen, die ich dir sende, denn sie sind wichtig für dein Überleben“, was auch stimmt, denn der Körper ist zu meinem wirk­lichen Freund und Berater geworden, er ist besser als jeder Mediziner, aber nur dann, wenn man den Körper versteht. Man sollte sich deshalb die Mühe geben, ihn zu verstehen, d.h.in ihn auftauchen, um seine Sprache zu verstehen.

Diese Sprache ist sehr deutlich, sie sagt immer, was und wo es im Körper fehlt, und wie man sich verhalten soll, damit der Körper zur Selbstheilung übergehen kann.

Aber der Körper sagt auch, wenn er die Hilfe anderer Personen benötigt, so z.B.einen Arzt und auch eine bestimmte Art und Menge von Medikamenten.

Ich lebe mit meinem Körper in einer echten Partnerschaft, und ich bin auf meinem Körper zum Leben angewiesen, d.h.für mich, ich muss versuchen, mit meinem Körper zu sprechen, ich muss ihn verstehen, und meinem Körper die Zuwendung geben, die er von mir erbittet, damit ich mit ihm ein ausgeglichenes Leben führen kann, an dem wir beide teilhaben können.

In meinem nächsten Post versuche ich, einige Zeichen meines Körper zu analysieren, damit ich einmal die Sprache des Körpers verdeutlichen kann. Es wird mir schon ge­lingen, so hoffe ich.

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