Montag, 5. April 2010

Rassismus in Südafrika

In Südafrika beginnen demnächst die Fussball-Weltmeisterschaften, was eine hervorra­gende Idee der FIFA war und ist, abe jetzt hat die Tötung eines weißen Rassisten das friedvolle Bild von Südafrika in eine Schieflage gebracht, denn man fürchtet eine bewaff­nete Auseinandersetzung zwischen den weißen Rassisten und der farbigen Bevölkerung. Die Rassentrennung ist, wie die Tötung des weißen Rassisten zeigt, noch lange nicht überwunden.

Es ist schwer, den Rassismus aus den Köpfen von Menschen herauszubekommen, be­sonders dann, wenn diese Menschen mit dem Rassismus aufgewachsen sind. Denn im grundegenommen gibt es keinen Rassismus, weil es keine Rassen gibt, weil die Men­schen, von der physischen Struktur her, gleich sind, besonders wenn man sie aufschnei­det, was ich so liebe, sieht man dann die gleichen Organe, wie bei allen Menschen, warum soll es Rassen geben, für was denn?

Nur weil die Menschen sich manchmal äußerlich unterscheiden, sind sie keine anderen Rassen, und deshalb nur durch das unterschiedliche Aussehen nicht minderwertig. Jeder Mensch ist in seinen Fähigkeiten unterschiedlich veranlagt. Und das ist auch gut so, denn nur dadurch kommt es auch zu einer Vielfältigkeit in Werden und Vergehen des Men­schen, was wie in einem Film abläuft, obwohl das Leben wie ein Film ist.

Südafrika wird vorläufig nicht zur Ruhe kommen, denn die gesellschaftlichen Unterschiede in diesem Land sind noch sehr stark ausgeprägt, was sich an diesem Tötungsdelikt zeigt, und natürlich an den Drohungen der Rechtsextremen in Südafrika, die vermutlich den Tod ihres sogenannten weißen Freundes rächen werden.

Ich persönlich habe die große Hoffnung, dass sich der Rassismus nicht nur in Südafrika verlieren wird, sondern auch in anderen Teilen der Welt. Wir brauchen keine Rassenbe­zeichnung für Menschen, denn wir haben nichts mit der Zucht von Menschen zu tun. Wenn Menschen den Begriff „Rasse“ in ihrem Vokabular übernehmen wollen, dann sollen sie die Tiere so benennen, die sie züchten, um einen Namen für die Tiere zu haben, aber mir wäre es lieber, man würde den Begriff „Rasse“ vollends aus dem Vokabular streichen.

Mir tut es um den toten Weißen Leid, aber auch die beiden farbigen Täter tuen mir Leid, weil sie drei Mitmenschen sind, und einem fürchterlichen Irrtum ihrer Seelen erlegen sind.

Keine Kommentare: