Donnerstag, 29. April 2010

Krise in Griechenland

Alles spricht über die Finanzkrise in Griechenland, und dass es bald zu einem Staatsbank­rott in diesem Staat kommen könnte, aber redet nur, und man ist bisher nur zögerlich be­reit, diesem Staatsbankrott zuvorzukommen. Aber ich frage mich warum, macht man nichts, und sitzt nur herum und redet.

Als erstes Mittel, um diesen Bankrott des Staates zuvorzukommen, wären Steuererhöhun­gen und andere Sparmassnahmen. Wenn ich so höre, dass Einkommen in Griechenland kaum besteuert werden, dann frage ich mich, wie soll eine Gemeinschaft gemeinschaftli­che Aufgaben finanzieren, wenn kein Geld in der Staatskasse ist. Jeder Bürger eine Staa­tes ist auch Mitglied dieser Gemeinschaft und hätte damit ein Interesse, dass die Ge­meinschaft Aufgaben übernimmt und finanziert, die von allgemeiner Art sind.

Aber in Griechenland scheint es so zu sein, dass man nichts tut, sondern darauf wartet, dass andere Staaten für den griechichen Staat mit finanziellen Mitteln aufkommen, so wie es auch bei uns Menschen gibt, die arbeiten könnten, einen Arbeitsplatz bekommen könn­ten, aber nicht arbeiten, sondern sich von der Gemeinschaft aushalten lassen. Wenn je­mand aus familiären Gründen, oder weil er krank ist, nicht berufstätig sein kann, und wenn er dann aus den öffentlichen Kassen seinen Unterhalt bekommt, so ist es verständlich, weil die Starken, diesmal finanziell Starken, die Schwachen einer Gesellschaft mitziehen müssen.

Der griechische Staat hat selbst Schuld an dieser Krise, aber auch die Banken und Spe­kulanten sind davon nicht freizusprechen, nur sind diese in der Versenkung verschwun­den, so nach dem Motto „TTV“ (Tarnen, Täuschen und Verpissen).

Es wird den Griechen nichts anderes übrigbleiben, einen harten Sparkurs einzuschlagen, aber auch gleichzeitig Steuern zu erheben, besonders auf die Einkommen, und jeden Steuersünder büssen lassen, mit einer entsprechenden Freiheitsstrafe, und dazu noch ei­ner entsprechend hohe Geldbuße, damit Geld in die Staatskasse kommt.

Das wäre ein einfaches Konzept, um aus der Krise herauszukommen, aber auch eine Ein­schränkung in den Zinsen für Kredite, oder diese Zinsen sehr hoch besteuern, auch bei ausländischen Investoren, dabei müssten sich die europäischen Staaten gut absprechen, um diese Krise in den Griff zu bekommen.

Also ohne entsprechende Einschränkungen im staatlichen und privaten Bereich geht es nicht, denn nur so lässt sich die Krise überwinden, aber der Konsum darf darunter nicht leiden.

Die Maoris auf Neuseeland sagen: Geld und Reichtum sind nicht wichtig, sondern nur der Mensch, wie er in seinem Inneren ist, und sein Äusseres hat keine Bedeutung.

Darum fühle ich mich zu diesen Menschen hingezogen.

Aber scheinbar hat der grosse Rest der Menschheit, die Kontrolle über ihre eigene Dumm­heit gänzlich verloren, denn sie strebt nur nach dem Glemmer einer Scheinwelt.

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