Mittwoch, 10. März 2010

Zerfall der Gesellschaft

Die menschliche Gesellschaft ist Gemeinschaft, die auf Solidarität beruht, d.h.wir Men­schen sind füreinander da, und wir unterstützen uns nach Kräften, damit diese Solidari­tätgemeinschaft erhalten bleibt. Denn gerade diese Gemeinschaft erfüllt den Schutz des Einzelnen vor allen Gefahren, die durch die Umwelt auf uns zukommen, und das gilt für al­len, die die Schwächen und auch für die Starken.

Aber wir Menschen haben uns generell zu mehr Individualität entwickelt, weil wir immer noch glauben oder der Meinung sind, dass die Basis der Freiheit in der Individualität liegt, aber uns nicht daran erinnern, dass der Mensch schon seit seines Dasein ein soziales Wesen ist, das in einer sozialen Gemeinschaft mit anderen Menschen zusammenlebt.

Wir Menschen sind Sozialwesen, die in einer Gemeinschaft mit anderen Sozialwesen zu­sammenleben, auch wenn jeder in dieser Sozialgemeinschaft einen gewissen individuel­len Freiraum hat, denn er braucht, um sich erholen zu können, um neue Kraft für die so­ziale Gemeinschaft zu sammeln.

Aber was sehen wir heute? Wir Menschen entfernen uns immer mehr von den ureigenen Prinzipien der Gemeinsamkeit, des Zusammenhalts, und der ständigen Bereitschaft zur Abwehr von Gefahren, sowie wie wir die schon im Vorfeld erkannte Finanzkrise hätten ab­wehren können, aber der Egoismus einiger Mitmenschen brachte die Krise in die richtige Ausgangsposition, um den erarbeiteten Wohlstand und die Sicherheit der Mitmenschen zu gefährden.

Es gibt wirklich sehr wenig Vernunft bei den Menschen, und die, die die Gefahren erken­nen, werden auch noch als Warmduscher oder Weicheier verhöhnt.

Der Eigennutz der einzelnen Menschen ist sehr stark durch falsche Erziehung und durch falsches Vorleben von anderen Menschen in den Vordergrund eines erfolgreichen Lebens gestellt worden. Besonders sieht man es an den Sendungen in den Medien wie RTL „die Reichen und Schönen“ , dass der Reich in den Vordergrund gestellt wird, als das Erstre­benswerteste im Leben eines Menschen, aber ist es wirklich erstrebenswert: nur die Jagd nach Reichtum in den Vordergrund zu stellen, als die Menschlichkeit und den sozialen Kontakt zu allen Menschen.

Dazu kommt noch die mangelnden geistigen Fähigkeiten vieler Jugendlicher, die lieber einen Job anstreben, der vielleicht Reichtum bringen könnte, aber der auch ungeahnte Folgen eines gesundheitlichen und vollkommenen geistigen Niedergangs mitsichbringen könnte.

Mit meinen Gedanken werde ich jetzt oder auch nie jemanden erreichen. Eigentlich ist es mir auch egal, denn die Hoffnung stirbt zuletzt, weil ich immer die Hoffnung habe, dass die Sozialgemeinschaft Mensch, wieder zu einer echten Sozialgemeinschaft zusammen­wächst, denn es gibt doch viele Menschen, die im Stillen an der Sozialgemeinschaft Mensch festhalten und für die Gemeinschaft arbeiten.

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