Freitag, 26. März 2010

Evangelische Bischöfin

Da meine Mutter bei meiner Geburt evangelischen Glaubens war, wurde ich natürlich evangelisch getauft, und hatte als kleines Kind, etwa drei Monate alt, keine Möglichkeit gegen diese Taufe zu protestieren, aber ich habe es doch getan, es war ein stiller Protest. Ich habe meiner Taufpatin während des Taufvorgangs in den Busenbereich gepisst, sehr zur Freude der anderen Kirchenbesucher, aber auch zu meiner.

Später habe ich dann durch das Fehlen in der Kirche, und dann im Schwänzen des Konfir­mandenunterrichtes meinen Protest gegen die Kirche kundgetan. Ich war schon ein kriti­scher Bürger dieses Staates.

Jetzt zu der letzten Bischöfin der evangelischen Kirche. Ich in sehr stolz darauf, dass eine Frau zur Chefin einer Religionsgemeinschaft gewählt wurde, und kein Mann, wie in der katholischen Kirche, der Herr Ratzinger zum Papst. Aber auch die Bischöfin zeigte das menschliche Talent gegen Verbote der Gesellschaft zu verstossen, denn sie fuhr im ange­trunkenen Zustand mit einem PKW, was man nicht machen sollte, besonders bei über 1.50 Promille.

Aber was ich sehr gut befand, dass die Chefin der evangelischen Religionsgemeinschaft zu ihrem Fehlverhalten stand, und gleich ihr Amt aufgab, obwohl es andere Chefs nicht machen, auch wenn man denen ein erheblichen Fehlverhalten nachweist, besonders die männlichen Chefs haben darin ihre Schwierigkeiten.

Seit dem Bekanntwerden der Alkoholfahrt hält sich das Medieninteresse an die Frau fest, denn man muss diese Kategorie von Menschen in bestimmten Berufen, so richtig durch den Medienschmutz ziehen, denn die Medien denken nur an den Verkauf ihrer Produkte, so ist es halt.

Ich halte zum Menschen, denn ich bin auch einer, und was für einer, denn ich traue mir selbst nicht über den Weg. Wenn ich über einen geistigen Weg schreiten will, so schaue ich mich zuerst misstrauisch an, ob nicht von mir etwas Abfälliges über meine eigene Per­son kommt, erst danach, wenn ich festgstellt habe, es kommt nichts, dann gehe ich in meinen Gedanken weiter, und trotzdem falle ich manchmal auf mich selbst rein,eigentlich nicht nur manchmal.

Es lebe, ich weiss nicht was.

Keine Kommentare: