Montag, 22. März 2010

Ein-Euro-Jobs

Bei der Vermittlung von Ein-Euro-Jobs ist man zwischenzeitlich dahintergekommen, dass die Arbeiterwohlfahrt (AWO) bei der Vermittlung dieser Jobs zu einem Gewinn – pro Ver­mittlung – von sieben Euro kommt. Der vermittelte Arbeitnehmer wird mit einem Euro ab­gespeist, aber die AWO kassiert für die Stunde, die der Beschäftigte arbeitet, gleich sie­ben Euro, das ist Ausbeutung von Arbeitskräften, und so etwas geht einfach nicht.

Wenn ich die Bezeichnung dieser Einrichtung betrachte „Arbeiterwohlfahrt“, dann habe ich das Bedürfnis zu einem Würfelhusten (sich Übergeben), denn in unserer Zeit dürfen sich Einrichtungen, die angeblich für den bedürftigen Menschen dasein wollen, diese Men­schen nicht noch ausbeuten.

Jetzt wollen die Behörden gegen die AWO ermitteln, und wenn die Vorwürfe gegen diese Einrichtung zutreffen, dann wird sich die Staatsanwaltschaft darum kümmern, was nur ge­recht bezw.richtig wäre.

Ich denke, es werden noch andere Einrichtungen auffliegen, die EIN-Euro-Jobs vermitteln, und gleichzeitig einen hohen Prozentsatzes der Entlohnung des Arbeitnehmers einstrei­chen. Ich kann zu den Vermittlern in der AWO, die tatsächlich die Arbeitnehmer so hinter­gangen haben, nur sagen: ihr habt euch wirklich asozial gezeigt.

Das zeigt nur, dass man Menschen nicht vertrauen kann. Also meine lieben Mitmenschen, ich kann euch nur raten, bitte vertraut mir nicht, denn ich kann so schnell mit der Unwahr­heit sein, wie die mehrfache Lichtgeschwindigkeit.

Aber das mit der AWO soll stimmen, wenn man den Medien trauen kann, aber warten wir es ab, lustig wird es schon, wenn die AWO die Menschen bescheisst (welch ein hartes Wort für eine derartig weiche Masse).

Keine Kommentare: