Dienstag, 2. März 2010

Adoptionsrecht

Warum beschäftige ich mich mit dem Adoptionsrecht, welches uns allen bekannt ist oder sein müsste, besonders aber denen, die ein Kind oder mehrere Kinder adoptieren wollen, weil sie biologische gesehen, selbst keine Kinder bekommen.

Doch muss die Adoption eines fremden Kindes wohl überlegt sein. Aber warum sollte man sich die Adoption eines Kindes immer reiflich überlegen, denn man sagt doch: Adoption ist Adoption, egal ob es ein fremdes Kind ist, oder ob das Kind aus einer verwandtschaftli­chen Beziehung stammt?

Aber eigentlich ist es gleich, ob man selbst das Kind gezeugt oder adoptiert hat, denn ein Kind ist in seinem Wesen immer anders als man selbst. Wenn ein eigenes Kind hat, das man mit einer Frau gezeugt hat, dann sucht man krafthaft nach gleichen Wesensarten oder gleichen charakterlichen Merkmalen, die es geben kann, jedoch nur oft sind es äus­serliche Merkmale, doch entscheidend sind die Merkmale, die einen Menschen im Wesen ausmachen, und es sind die geistig-psychischen Merkmale.

Oft entwickelt man sich anders als die biologischen Eltern, die immer versuchen werden, ihr Kind nach bestimmen erzieherischen Vorgaben zu formen, was eigentlich überhaupt nicht gelingt, denn der Nachwuchs ist immer der Formung seines Wesen der Umwelt aus­gesetzt, so war es auch bei mir, aber wahrscheinlich kamen wesentlich andere Wesens­züge aus der Entwicklung der Menschheit hinzu, die schon vor Tausenden von Jahren in meiner Entwicklung eine Rolle spielten.

Aber ich möchte mich hier selbst ausbremsen, was ich bedauer, was für andere Leser eine Wohltat sein wird, denn ich möchte auf das Adoptionsrecht eingehen, das auch für Schwule und Lesben gelten soll.

Ich finde es gut, wenn auch Menschen bezw.erwachsene Menschen, die eine andere Art von Sexualität aufweisen, oder diese ausleben, das recht bekommen, ein Kind zu adoptie­ren, denn es geht um das Wohl einen noch jungen Menschen, der in eine Gemeinschaft von Menschen hineinwachsen möchte, und der deshalb Menschen braucht, die ihm den Weg in die Gemeinschaft von Menschen zeigen, und die ihn auf ein Leben in dieser Ge­meinschaft vorbereiten.

In der menschlichen Gemeinschaft bestehen im noch Vorurteile gegen Menschen, die ihre gleichgeschlechtliche Sexualität ausleben wollen, weil sie glauben, sie seien nur für diese Art von Sexualität geschaffen. Das ist auch gut so, aber diese Menschen sollen trotzdem das Recht bekommen, wie alle Bürger auch, Kinder adoptieren zu können.

Selbst Menschen, die eine pädophile Neigung haben, können Kinder adoptieren, was doch schlimmer ist, als schwul oder lesbisch zu sein, wenn sich ein Mensch an ein Kind sexuell vergeht.

Natürlich sieht man vor der Adoption nicht, ob ein Mensch pädophil ist oder nicht, aber es ändert nichts daran, auch Schwulen und Lesben das Recht zugestehen, ein Kind ihrer Wahl zu adoptieren.

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