Donnerstag, 18. Februar 2010

Sünde

Sünde ist ein Begriff, der aus der christlichen Religion kommt und Menschen belastet, die sehr sensibel sind, und gänzlich in ihrem Leben scheitern, wenn sie sich an dem halten, was ihnen von den Oberen der Religionsgemeinschaft vorgepredigt wird.

Sünde ist eigentlich auch eine Ansichtsache, und jeder Mensch sieht die sogenannte Sün­de anders und gibt ihr oft auch unterschiedlichen Stellenwert innerhalb der Kategorie Sün­de.

Der Mensch an und für sich, kennt den Begriff „Sünde“ nicht, denn er wird geboren, lebt eine gewisse Zeitspanne und macht sich dann wieder auf die Socken, in den Tod, wohin der führt, das ist auch Ansichtssache des einzelnen Menschen. Ich weiß nicht, wohin ich nach dem Tod lande, aber ich vermute, nirgends.

Die christliche Kirche hat die Sünde als Teufelswerk hingestellt, um die gläubigen Men­schen zu verunsichern, diese an die Religionsgemeinschaft zu binden. Man braucht Geld bezw.Kohle, um weiter existieren zu können, denn die Priester müssen auch leben, damit sie die Menschen bezw.Gläubigen belehren oder bekehren können, damit diese ein sün­denfreies leben führen können, oder auch müssen, es kommt darauf an, wie engstirnig der Priester ist, denn unter denen gibt es, wie auch in der Allgemeinheit der Menschen, solche und solche. Die Menschen unterscheiden sich schon im Detail, nicht nur im Ausse­hen, sondern auch in ihrem Verhalten und in ihrer Ansichtssache.

Ich halte nicht von dem Begriff „Sünde“, weil es diesem Begriff im Leben eines Menschen nicht gibt. Wir Menschen sollten lieber, wenn wir intelligent sein wollen, wenn wir den Schutz der Gemeinschaft suchen, die Gemeinschaft der Menschen stützen, und sie dahin entwickeln, dass die menschliche Gemeinschaft eine soziale Gemeinschaft wird, in der die Schwächeren durch die Stärkeren beschützt und unterstützt werden.

Denn nur eine starke menschliche Gemeinschaft gibt uns die Stärke und die Chance als Menschheit zu überleben. Die Sünde gibt sie uns nicht, weil es Parolen sind, die von einer religiösen Gemeinschaft ausposaunt werden, damit die Menschen wieder an einer Institu­tion gebunden werden. Der Mensch ist Mensch und wird von der Evolution in die Gemein­schaft der Säugetiere katalogisiert, sonst nichts, ausser dass er Intelligenz besitzt, aber als Mängelwesen nicht spezialisiert ist, sondern die Fähigkeit besitzt, aus diesen Mängeln eine für sich bewohnbare Welt zu entwickeln. Wo ist da die Sünde, eher in den Köpfen von Fanatikern, die auch zu den Menschen, also zu uns gehören. Warum auch nicht?

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