Freitag, 12. Februar 2010

Pädophile Menschen

Natürlich ist es erschreckend, wenn Männer ihre pädophilen Neigungen an Kindern aus­lassen, besonders an die Kinder, die man betreuen muss, und die besonders einem Mann der Kirche ein ungeschränktes Vertrauen entgegenbringen.

Es ist wirklich schlimm, was die Medien in der letzten Zeit, an Verstössen von Kirchenver­tretern, hier Priester, aufdeckten, und das Schlimme ist dabei, dass deren Vorgesetzte diesen Missbrauch ihrer Untergebenen auch noch deckten.

Dieses ganze Anliegen ist natürlich eine strafrechtlich Angelegenheit, mit der sich die Ge­sellschaft auseinandersetzen muss und auch wird, aber gleichzeitig ist es auch etwas Mo­ralisches, und das trifft besonders die katholische Kirche, die noch immer das Zölibat von Männern verlangt, die die Priesterweihe haben wollen.

Aber das Zölibat hat nichts mit den pädophilen Neigungen eines Menschen zu tun, denn wir Menschen sind in unseren Neigungen unser Sexualleben auszuleben, sehr unter­schiedlich gepolt, sowie auch in anderen Bereichen die Fähigkeiten der einzelnen Men­schen voneinander abweichen. Es gibt keine Berufsgruppe, die frei davon ist, in ihren Rei­hen unterschiedliche Menschen zu haben, die unterschiedliche Neigungen besitzen, denn mit der Entwicklung des Menschen zum Homo sapien sapien gab es noch nicht den Be­rufsstand der Priesters, aber es gab schon die pädophile Neigungen bei verschiedenen Menschen, unabhängig vom Geschlecht. Hier muss man die Neigungen der Geschlechter in der persönlichen Lusterfüllung unterscheiden, denn die Frau empfindet Lusterfüllung anders als der Mann, es ist bei der Frau eine regressive Lusterfüllung, von Zärtlichkeit ge­tragen. Beim Mann ist die Lusterfüllung aggressiv, mit der unbewussten Neigung, dem Partner Schmerzen zu zufügen.

In unseren Kulturen, in damit in unserem Verhalten, sollten wir lernen, insbesondere die Männer, dass die Kinder ein Tabu für lusterfüllende Neigungen sind. Wenn die pädophilen Neigungen erkannt werden, sollte Hilfe herbeigeholt werden, um dem pädophilveranlagten Menschen zu helfen. Es darf auch keine Scheu bestehen, diese Kenntnis in die Öffentlich­keit zu bringen, ich meine mit der Öffentlichkeit, die Strafverfolgungsbehörden.

Aber es geht hier nicht nur um die Bestrafung des pädophilen Täters, sonders auch dar­um, dass der pädophile Täter Hilfe bekommt, damit er seine Neigung beherrschen lernt, was leider nicht immer gelingt.

Warum entwickelt ein Menschpädophile Neigungen? Darüber gibt es viele spekulative Ab­handlungen. Leider, auch wie schade.

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