Freitag, 11. Dezember 2009

Krieg und Frieden

Diese beiden Begriffe begleiten die Menschheit schon bei Anbeginn ihres Daseins. Da der Mensch auch ein Tier ist, so hat er die gleichen Potentiale anderer Tiere, die unsere Ge­nossen hier auf diesem Planeten sind.

Alle Lebenwesen hier auf der Erde sind mit einem aggressiven Potential ausgestattet, das uns befähigt, uns gegen die Gefahren der Umwelt durchzusetzen oder auch zu schützen. Man kann sagen, der Aggressionstrieb ist eine ganz natürliche Fähigkeit in uns Men­schen, und hat uns in der Frühzeit der Menschheit vor einem Kollaps der Aussterbens be­wahrt.

Zuerst waren es Überlebensstrategien, dann wuchs die Bereitschaft der Menschen, Macht über andere Artgenossen zu erringen, das bedeutete, dann Aggressionen gegen die eige­nen Artgenossen, denn welcher Mensch will sich von eigenen Artgenossen unterjochen lassen, höchstens mit dem Versprechen: nach Wohlstand, Schutz und Sicherheit.

Jetzt sind wir beim Krieg. Die Fähigkeiten, Krieg zu führen haben wir in unseren Genen, so wie es Wissenschaftler äussern. Wir haben diese Fähigkeit schon als Neugeborene in unserer Psyche, und wenn diese Fähigkeit entsprechend aufgebaut und ausgebaut wird, dann werden wir zu guten Kriegern, gerade für die, die diese Menschen benötigen, um Kriege zu führen, was in den Jahrtausenden bis heute erfolgreich durchgeführt wurde.

Selbst Religionen standen auf der Seite der Kriege und des damit verbundenen Massen­mordes an den eigenen Artgenossen, selbst heute ist es nicht anders. Dazu werden viele Computer-Spiele mit Gewalt belegt, aber hier möchte ich einen Einschnitt machen, und mich dahingehend äussern, dass die Gewalt in Spielen nicht unbedingt einen Spieler ge­waltbereiter als er schon ist, die Umsetzung der Gewalt gegen seine Umwelt hat jeder Mensch in sich, d.h.das Gewaltpotential ist gegeben, und setzt sich nur dann durch, wenn die Sicherheitskriterien in der Psyche des Betreffenden nicht mehr greifen.

Gehen wir einmal weg von den Spielen, denn die Handlungen von unseren Mitmenschen können die eigene Gewaltbereitschaft genauso erhöhen und Aggressionen gegen das so­ziale Umfeld auslösen. Das mit der Gewalt ist nicht so einfach zu definieren, denn die Ur­sache unserer Gewaltbereitschaft ist eigentlich nicht genau bekannt.

Aber die Tatsache, dass wir Menschen zu Gewalttätigkeiten gegen unsere eigenen Artge­nossen neigen, ist gegeben. Nur sollte man sich darüber Gedanken machen, wie man die­se Aggressionen ausbremsen kann?

Andererseits benötigen wir diese Aggressionen, um kreativ zu sein, um ein Werk zu schaf­fen, um zu arbeiten, oder auch Nachwuchs zu zeugen. Das heißt dann für jeden Einzele­nen von uns, die Aggressionen zu kontrollieren, um das Gewaltpotential herabzusetzen.

Die Grundvoraussetzung von Kriegen ist die Bereitschaft, Gewalt auszuüben und ausüben zu können. Der Grund, warum Kriege geführt werden, ist sehr vielfältig, aber der Wille, Macht zu bekommen oder zu erhalten, besteht bei den Menschen oder Menschengrup­pen, die die Kriege auch führen.

Über den Frieden, der auch ür mich sehr wichtig ist und in der Vergangenheit auch war, schreibe ich demnächst.



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