Donnerstag, 10. Dezember 2009

Jesus und Maria Magdalena

Auf dem Bild von Leonardi da Vinci „das Abendmahl“ soll auch Maria Magdalena zu se­hen sein, aber als Mann verkleidet, sie soll einer von den Aposteln sein, die Jesus auf sei­nen letzten Gang vor der Kreuzigung begleiten.

Ich weiß es nicht, ob es wirklich der Fall ist, aber es gibt Autoren, die sich mit dem Chris­tentum beschäftigen, auch mit dem Bild „das Abendmahl“, darauf hindeuten, dass der Apostel, der neben Jesus sitzt, eine Frau ist, und es soll sich um MariaMagdalena han­deln.

Weiterhin geht man davon aus, dass Jesus mit Maria Magdalena verheiratet war. Sie war, sovile ch aus dem Religionsunterricht noch weiss, unten am Kreuz gesessen sein als Je­sus am Kreuz hing. Vielleicht ist das ein Indiz, dass Maria Magdalena die Frau von Jesus war.

Wenn das wirklich stimmen sollte, dann müsste Jesus in die Ecke der verheirateten Män­ner eingeordnet werden, denn wäre er nicht mehr unverheiratet sowie die katholische Kir­che ihn gerne sieht, denn sie siet in Jesus den Sohn Gottes, also einen Gott. Ein Gott darf aber nicht verheirtatet sein. Ich frage mich: warum eigentlich nicht? Überall hört man von Männer, wenn sie gefragt werden: warum sie fremdgegangen sind; die Antwort von die­sen: er sei auch nur ein Mann.

Und Jesus war doch auch ein Mann, oder wird das auch angezweifelt?

Man muss die damalige Gesellschaft berücksichtigen, die von den Männer verlangten, verheiratet zu sein, um Nachwuchs für das Volk zu zeugen, damit das Volk Bestand ha­ben kann. Also musste sich Jesus auch daran halten, um nicht als schwul zu gelten, denn auch die Homosexuellen hatten zu der Zeit auch so ihre Schwierigkeiten, sowie heute.

Da alles mit der Religion verbunden ist, und Männer vor einem Dasein ohne Macht Angst haben, so kann die letzte Basion der Macht von Männern nicht verloren gehen, wenn man Jesus als verheirateten Mann in den Händen von Frauen sieht. Auch müsste man, wenn man Jesus als Gott sehen würde, auch Maria Magdalena zu einer Göttin machen. Aber eine Göttin in der katholischen Kirche, in einer Domäne von Männern, die frauenfeindlich sind, was sie durch die Hexenverbrennung in der Vergangenheit gezeigt haben. So etwas geht wirklich nicht, denn heute besteht noch immer eine Fauenfeindlichkeit, denn in der katholischen Kirche werden Priesterinnen ausgeschlossen, denn dort wollen die Männer unter sich bleiben, um männliche Macht zu beweisen.

Das sind so meine Gedanken, die ich habe, wenn ich die christliche Religion so betrachte, aber auch in den anderen Weltreligionen sieht es noch immer so aus, dass dort eine sehr extreme Frauenfeindlichkeit besteht, dabei such wir in den letzten hundert Jahren einen Weg zur ehrlichen Gleichberechtigung zwischen Mann nd Frau oder Frau und Mann. Nur beide zusammen sind stark.

Ob Jesus mit Maria Magdalena verheiratet war oder nicht, das ist mir egal. Wäre er ver­heiratet, dann wäre es schön, und er hätte sich mit den Schwierigkeiten in einer ehelichen Beziehung auseinandersetzen müssen. Nein, jetzt kommen bei mir perverse Gedanken auf.

Eine Religion, die nur einem Teil der Menschen, also den männlichen Teil, die alleinige Macht überlässt, zu entscheiden, was in der Religion richtig oder falsch ist, ist eine men­schenfeindliche Religion, und verstösst gegen die Grundsätze der Menschlichkeit.

Ich persönlich würde mich freuen, wenn es tatsächlich stimmen sollte, dass Jesus und Maria Magdalena verheiratet waren, auch wenn es vor zweitausend Jahren gewesen sein sollte, das macht nichts.


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