Donnerstag, 31. Dezember 2009

Jahr 2009

Das Jahr 2009, was hat es mir eigentlich gebracht? Das ist heute für die Frage, die ich be­antworten kann, oder auch nicht, oder nur teilweise.

Es war ein Jahr, das sehr wechselhaft war, jedenfalls für mich. Die Gesundheit hat gelit­ten, aber das macht sie bei den meisten Menschen, besonders wenn man älter wird, und dann tauchen die ganzen Jugendsünden auf, die sich in den Symptomen äussern, die die Gesundheit beeinträchtigen, aber oft nicht von den Ärzten als Symptome für Krankheiten erkannt werden, oder als Krankheitssymptom falsch diagnostiziert werden.

Gut, das sind die Krankheiten, die uns Menschen immer zeigen, was wir wirklich sind, ei­gentlich armselige Würstchen, die immer zu meckern haben, aber warum? Soll man im­mer meckern, wenn es einmal nicht so geht, wie man es gerne hätte? Nein, das sollte man nicht, denn das Leben ist das Leben, eingegrenzt zwischen Geburt und Tod, das ist alles, und es liegt genau dazwischen und soll uns als Existenz erfahren, d.h.als Existenz Mensch.

Ansonsten ging es mir im Jahre 2009 ganz gut. Ich war zweimal im Krankenhaus, aber nur für wenige Tage. Im April 2009 musste die Herzrhythmusstörung beseitigt werden, was gut abgelaufen ist. Bei meinem muskulösen Herz, mit einer Muskeldichte vom Fünffa­chen eines normalen Herzen, musste das Herz mit einem Elektroschock angeregt werden.

Dann war ich im August in der Neurologie, aber man scheiterte bei der Suche nach der Ursache meines Urschreis, und dem anschliessenden Kampf gegen vier Sanitäter und ei­nem Arzt, der wollte mir nur eine Beruhigungsspritze geben, aber ich habe in meinem Un­terbewusstsein diese Aktion als Angriff registriert. So gefährlich bin ich, gut dass ich nicht bewaffnet war.

Sonst gab es einige Dinge in der Familie, die mich etwas mit Trauer erfüllt haben. Ich mag körperlich ein harter Rabe sein, aber mache Dinge erfüllen mich mit Trauer, besonders wenn Unzulänglichkeiten in meinem engen Familienkreis auftauchen.

Wenn ich das doppelte Lebensalter meiner Verwandten den „Kolkraben“ erreiche, dann wird es an der Zeit, über das Leben anundfürsich nachzudenken.

Noch eins, ich wurde jetzt zum Jahresende, es war ein Weihnachtsgeschenk, von den Ra­ben zum „grössten Lüger des Jahres gewählt“.

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