Donnerstag, 19. November 2009

Welternährungskongress

Im alten Rom sind nicht allein die alten Römer zusammengekommen, sondern Staats­männer aus verschiedenen Ländern, die sich über die Ernährungssituation der Weltbevöl­kerung informieren wollten, um dann Entscheidungen zu treffen, wie man den Hunger be­kämpfen kann.

Es gibt ungefähr eine Milliarde Menschen, die hungern, obwohl die Menschheit soviel Nahrungsmittel zur Verfügung hat, um allen Menschen zu helfen, wenigsten einmal am Tag eine Mahlzeit einnehmen zu können, aber es klappt nicht, denn die Menschheit wird in „Arm und Reich“ gespalten, und es gibt Menschen, die wollen diese Situationen weiter aufrechterhalten, zum Wohle des eigenen Kapitals.

Ich selbst kenne den Hunger, denn mit dem 2.Weltkrieg kam auch für mich der Hunger, aber erst ab 1945. Von da ab begann die Phase des Hamsterns und der Diebstähle so bis 1949, dann gab es wieder etwas zu essen, das man sich dann kaufen konnte, wenn man Geld hatte bezw.wenn der Staat mit Geld half, sich die Lebensmittel zu kaufen.

Aber wenn ich die Berichte aus verschiedenen Ländern auf diesem Planeten sehe, dann überkommt mir Trauer über das Versagen der Menschen, weil die Menschheit nicht in der Lage ist, Solidarität mit den hungernden Mitmenschen aufzubringen.

Auch ich spende wie viele Menschen über gemeinnützige Organisationen für die hungern­den Menschen, aber dennoch frage ich mich, was wird mit diesen Spenden in Wirklichkeit gemacht, versickern die irgendwo, so dass sie die hungernden Menschen nicht erreichen können?

In Rom konnte wie immer bei den Kongressen keine Entscheidung getroffen werden, weil die Staatsoberhäupter keine Entscheidung treffen wollten. Sie wollten sich nur selbst dar­stellen, um ihren Wählern im Heimatland anzudeuten, seht wie ich darum kämpfe, den Hunger in der Welt zu beseitigen, aber die anderen Politiker wollen nicht daran teilneh­men.

Der liebe Ghadafi von Tunesien verteilte an jungen Italienerinnen den Koran, damit die sich auf die Pflichten der Frau im Koran einstellen können, wenn der Koran in Italien als Staatsreligion Fuss fassen sollte. Für Berlesconi wäre der Koran sehr hilfreich, dann könn­te er sich mehrere Frauen als Ehefrauen leisten.

Aber zurück zur Welternährungsituation. Die Welternährung wird voraussichtlicher noch katastrophaler als bisher, wenn keine konkreten Entscheidungen getroffen werden, weil wir Menschen nicht zulassen dürfen, dass die Menschheit nur als Geldgier bezw.Profitgier Milliarden von Menschen hungern und verhungern lässt.

Ich halte nicht viel von Kongressen, denn die bringen nichts Konkretes als nur Schaum­schlägerei. Man sollte im Stillen wirklich was Gutes für seine Mitmenschen tun, aber bis­her haben wir zu wenig getan, und wir werden voraussichtlich auch in Zukunft zu wenig tun. Auch die Religionsgemeinschaften haben nichts getan, als nur lauwarme Luft zu pre­digen, nach dem Motto: nach dem Tode erwartet euch das Paradies, aber auf das kann ich verzichten, wenn es mir im Leben nicht gut geht.

Man sollte die Leiden der Menschen beseitigen, dann können diese schon zu Lebzeiten im Paradies leben.

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