Dienstag, 20. Oktober 2009

Strafen für Integrationsunwillige

Jetzt gibt es wieder einen eigenartigen geistigen Aussetzer eine Minitserpräsidenten. Es ist der saarländische Ministerpräsident Müller, der sich äusserte, dass man Intergrations­unwillige bestrafen soll. Wer so etwas äussert, und das als Politiker, der ein hohes Amt besetzt, der dürfte eigentlich nicht mehr Ministerpräsident bleiben. Als Politiker müsste er genau wissen, dass viele ausländische Mitbürger Angst haben, sich zu integrieren, weil sie doch als Menschen zweiter Klasse behandelt werden, noch dazu durch bestimmte Parteien z.B.die NPD, die sich stark man, und das auch öffentlich, dass sie keine auslän­dischen Gäste in diesem Lande haben wollen.

Jetzt kommt noch ein Politiker der CDU, der meint, man müsse die ausländischen Mitbür­ger zur Integration zwingen, aber warum? Hat nicht jeder das recht auf freie Wahl, und ist nicht jeder ein Mensch, der den Schutz der menschlichen Gemeinschaft bedarf? Ich sage ja, denn wir Menschen sind frei geboren, und es ist egal, welche Hautfarbe und welche Sprache wir sprechen, wir sind zuerst Menschen und können als solche entscheiden, zu welcher Nation wir gehören wollen, aber es soll eine freie Entheidung sein.

Manchmal habe ich so das Gefühl, aber ich kann mich auch täuschen, dass sehr viel Ge­dankengut aus der Zeit des Nationalismus bei uns Deutschen hängengeblieben ist. Allein die Forderung eines Politikers nach: willst du nicht integriert werden, dann wirst du be­straft.

Die meisten Politiker, besonders die älteren, leben in Gedankengängen, die schon lange der Vergangenheit angehören sollten. Mit derartigen Aussagen über Menschen, die sehr vorsichtig mit der Integration in eine neue Kultur umgehen, kann man auch die sogenann­ten Integrationswilligen verunsichern. Aber schauen wir uns einmal die Situation bei uns in Deutschland an. Der Faschismus treibt doch noch imer seine Blüten, auch wenn einige Politiker demokratisch angehaucht sind, so zeigen sie in Ausnahmesituationen ihr wahres Gesicht, dass sie noch immer etwas aus der faschistischen Erziehung ihrer Eltern mitbe­kommen haben. Es ist nicht so einfach, das Vergangene abzustreifen, und das sollte man immer bedenken.

Man muss den Menschen selbst überlassen, ob sie sich integrieren wollen oder nicht. Wenn sie aus irgendwelchen Gründen Angst vor einer Integration haben, dann sollten die Menschen es sein lassen, aber sie können und bleiben weiterhin unsere Gäste.

Mir ist es egal, ob jemand die deutsche Staatsangehörigkeit hat oder nicht, für mich selbst ist der Mensch wichtig. Ich interessiere mich für den Menschen und für seine Kultur, aus der er kommt. Aber Radikalismus jeglicher Form lehne ich ab, denn Radikalismus bedeu­tet für mich: geistige Einschränkung und totale Verblödung. Jetzt werde auch ich radikal und scheinbar auch blöde.

Friede sei mit euch.

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