Dienstag, 20. Oktober 2009

Strafen für Integrationsunwillige

Jetzt gibt es wieder einen eigenartigen geistigen Aussetzer eine Minitserpräsidenten. Es ist der saarländische Ministerpräsident Müller, der sich äusserte, dass man Intergrations­unwillige bestrafen soll. Wer so etwas äussert, und das als Politiker, der ein hohes Amt besetzt, der dürfte eigentlich nicht mehr Ministerpräsident bleiben. Als Politiker müsste er genau wissen, dass viele ausländische Mitbürger Angst haben, sich zu integrieren, weil sie doch als Menschen zweiter Klasse behandelt werden, noch dazu durch bestimmte Parteien z.B.die NPD, die sich stark man, und das auch öffentlich, dass sie keine auslän­dischen Gäste in diesem Lande haben wollen.

Jetzt kommt noch ein Politiker der CDU, der meint, man müsse die ausländischen Mitbür­ger zur Integration zwingen, aber warum? Hat nicht jeder das recht auf freie Wahl, und ist nicht jeder ein Mensch, der den Schutz der menschlichen Gemeinschaft bedarf? Ich sage ja, denn wir Menschen sind frei geboren, und es ist egal, welche Hautfarbe und welche Sprache wir sprechen, wir sind zuerst Menschen und können als solche entscheiden, zu welcher Nation wir gehören wollen, aber es soll eine freie Entheidung sein.

Manchmal habe ich so das Gefühl, aber ich kann mich auch täuschen, dass sehr viel Ge­dankengut aus der Zeit des Nationalismus bei uns Deutschen hängengeblieben ist. Allein die Forderung eines Politikers nach: willst du nicht integriert werden, dann wirst du be­straft.

Die meisten Politiker, besonders die älteren, leben in Gedankengängen, die schon lange der Vergangenheit angehören sollten. Mit derartigen Aussagen über Menschen, die sehr vorsichtig mit der Integration in eine neue Kultur umgehen, kann man auch die sogenann­ten Integrationswilligen verunsichern. Aber schauen wir uns einmal die Situation bei uns in Deutschland an. Der Faschismus treibt doch noch imer seine Blüten, auch wenn einige Politiker demokratisch angehaucht sind, so zeigen sie in Ausnahmesituationen ihr wahres Gesicht, dass sie noch immer etwas aus der faschistischen Erziehung ihrer Eltern mitbe­kommen haben. Es ist nicht so einfach, das Vergangene abzustreifen, und das sollte man immer bedenken.

Man muss den Menschen selbst überlassen, ob sie sich integrieren wollen oder nicht. Wenn sie aus irgendwelchen Gründen Angst vor einer Integration haben, dann sollten die Menschen es sein lassen, aber sie können und bleiben weiterhin unsere Gäste.

Mir ist es egal, ob jemand die deutsche Staatsangehörigkeit hat oder nicht, für mich selbst ist der Mensch wichtig. Ich interessiere mich für den Menschen und für seine Kultur, aus der er kommt. Aber Radikalismus jeglicher Form lehne ich ab, denn Radikalismus bedeu­tet für mich: geistige Einschränkung und totale Verblödung. Jetzt werde auch ich radikal und scheinbar auch blöde.

Friede sei mit euch.

Montag, 19. Oktober 2009

Sind wir entmündigte Bürger

In einem Buch las ich neulich über den politisch entmündigten Bürger. Jetzt frage ich mich ernsthaft: sind wir Bürger wirklich politisch entmündigt worden, oder scheint es nur so, dass wir politisch auf ein Abstellgleis gestellt wurden, so dass man uns Bürger erst dann wieder von dem Gleis holt, wenn Wahlen anstehen?

Ich habe schon lange dieses Gefühl, dass wir Bürger nur Beiwerk dieser Demokratie sind, denn ein wirkliches Mitspracherecht in politischen Entscheidungen haben wir nicht, denn das Gesetz zu einer Volksabstimmung fehlt uns gänzlich. Aber warum fehlt uns ein derar­tiges Gesetz, obwohl andere Demokratien es haben, siehe Schweiz?

So z.B.die Wahl zum Bundespräsidenten. Der Bundespräsident soll eine politische Figur des ganzen Volkes sein, denn er steht an der Spitze unserer Nation, und er verhilft uns zu einem Ansehen bei anderen Nationen, denn er repräsentiert unsere Nation. So sollte die­ses Amt vom Volk vergeben werden und zwar, durch eine Wahl eines vorgschlagenen Mannes oder einer vorgeschlagenen Frau zur Bundespräsidentin oder zum Bundespräsi­denten.

Aber die politischen Parteien lehnen einen Volksentscheid ab, weil sie um ihre Macht fürchten, aber warum? Schon die Grundlegung der Verfassung der Bundesrepublik Deutschland, damals war es das Grundgesetz, so die Bezeichnung wegen der Spaltung Deutschlands. Schon hier wollten die sogenannten Väter des Grundgesetzes und ihre Hintermänner die Macht des Volkes ausschliessen, aber ich frage mich warum?

Ich frage mich oft nach dem Warum, denn so Manches ist mir in der politischen Land­schaft unklar, und trotzdem gehe ich regelmässig zur Wahl, wenn eine Wahl im Land oder Bund heransteht. Ich erfülle sehr penetrant meine Wahlpflicht, in der Hoffnung, es passiert etwas, was nach meinem Empfinden auch durch meinen Wahlgang herbeigeführt wurde, was natürlich eine Illusion meinerseits ist.

Aber trotzdem fülle oder empfinde ich mich als unmündigen Bürger, dem man ein bischen Freiheit zum Spielen gibt, sowie man einem Kind etwas zu spielen gibt, damit ich selbst nicht merke wie ich entmündigt worden bin oder schon lange war, und welche Dumpfba­cke ich eigentlich bin.

Friede sei trotzdem mit euch meine Lieben, auch wenn man euch als entmündigte Bürger hält, vielleicht brauchen unsere Politiker diesen Zustand ihrer Bürger, um sich als Götter zu fühlen.


Donnerstag, 15. Oktober 2009

Tod eines Radsportlers

Gestern meldeten die Medien, dass ein Radsportler – ein Profi – tot in einem Hotelzimmer aufgefunden wurde. Eine Obduktion soll die Todesursache des Sportlers klären, aber da es ein Radsportler ist, gehen wieder wilde Spekulationen durch die Presse, denn nach der Presse kann es nur Doping gewesen sein.

Im Inneren kann ich nur den Verdacht der Presseleute bestätigen, obwohl ich andererseits immer dafür war und heute noch bin, dass nur eine Obduktion der Leiche eine Tatsache schaffen kann, aber nicht eine Spekulation oder Spekulationen. In den nächsten Wochen werden irgendwelche Meldungen auftauchen, ob Doping im Spiel war oder nicht, aber warten wir es ab.

Aber ich möchte jetzt doch ein wenig spekulieren, ob der Sportler an seiner Dopingver­gangenheit gestorben ist oder nicht.

Dieser Tod eines Sportlers, egal wie er zustande gekommen ist, wird keinen Berufssport­ler davon abhalten, wieder mit Mitteln zu dopen, um seine Leistungsfähigkeit zu erhöhen, und damit auch seinen Marktwert in die Höhe zu treiben, denn man will viel Geld verdie­nen.

Auch im Sport ist die Geldgier sehr hoch, was ich einerseits verstehe, denn man kann nur über einen bestimmten aber begrenzten Zeitraum Geld verdienen, und so müssen Mittel her, die die Leistungsfähigkeit des Körpers erhöhen. Hier frage ich mich, um welchen Preis?

Eigentlich sollte Sport mehr Freude machen und zur Erholung und Ausgleich zur berufli­chen Anspannung dienen. Leider ist aus diesem Vorhaben ein Beruf geworden und zwar ein knallharter. Wer im Sport mithalten will, der muss scheinbar zu Mittel greifen, die die Physis und die Psyche eines Menschen auf Dauer schädigen, so dass der Tod am Ende eines kurzen Sportlerlebens steht.

Darum rate ich alle jungen Menschen davon ab, Dopingsubstanzen zur Förderung von Leistungen abzulehnen, denn diese bringen vielleicht kurzfristig die Euphorie, gut zu sein, langfristig aber Leid und den qualvollen Tod.

Friede sei mit euch, und bedenkt, ihr könnt als Menschen mitbestimmen, wie glücklich euer Leben sein kann, wie lang es auch ist.

Mittwoch, 14. Oktober 2009

Todesurteile im Iran

Die Medien vermeldeten in den letzten Tagen, dass Gegener des Regimes im Iran zum Tode verurteilt worden sind. Warum diese Urteile gefällt worden sind, das wurde mit den Protestaktionen der Männer gegen die Wahlen im Iran begründet. Ob das wirklich so ist, kann möglich sein, denn das Regime im Iran hatte schon länger vor, etwas gegen die Gegner ihres Regimes zu unternehmen, und jetzt bemüht man sich um die Justiz, diesen Part zu übernehmen, was die wahrscheinlich auch machen, ob unter Zwang, ist ungewiss.

Es werden nicht die einzigen Todesurteile bleiben, auch wenn andere Staaten sich gegen diese Todesurteile wenden, so wird das Regime im Iran an ihrer Politik, Härte zu zeigen, festhalten.

Mir sind Todesurteile zuwider, denn es gibt auf unserem Erdenrund keinerlei Gerechtig­keit, die derartige Strafen für angebracht hält. Denn Urteile werden oft willkürlich ausge­sprochen, oder die Menschen beurteilen die Situation vollkommen falsch, weil sie selbst nicht vollkommen sind sowie die Angeklagten. Denn oft werden Menschen aufgrund von Indizien verurteilt, die nicht der Realität entsprechen, also dem tatsächlichen Tatvorgang.

Die Todesurteile im Iran sind bestimmt Terrorurteile, um die Bevölkerung in Angst und Schrecken zu versetzen, damit die Proteste gegen die iranische Regierung eingestellt werden, abr so leicht wird sich die iranische Bevölkerung nicht einschüttern lassen.

Ich selbst hoffe, dass die ausgesprochenen Todesurteile in Haftstrafen umgewandelt wer­den, auch wenn diese Strafen zu Unrecht ausgesprochen wurden, aber besser eine Haft­strafe, als den Tod vor Augen zu haben.

Prinzipiell hat kein Mensch das Recht, einen anderen Menschen zu töten, darum finde ich es für richtig, dass viele Staaten die Todesstrafe abgeschafft haben. Wir sind Menschen, und irgendwann sterben auch wir, das ist einmal so.

Aber man soll Gleiches nicht mit Gleichem vergelten, auch wenn jemand einen Menschen getötet hat, besteht noch lange kein Recht, dass dann der Täter auch getötet wird.

Friede sei mit euch, und ich danke euch, dass ihr auch gegen das Töten von Menschen und Tieren durch den Menschen seit.

Sonntag, 11. Oktober 2009

Friedensnobelpreis 2009

Die Menschheit hat wieder einen neuen Friedensnobelpreisträger, der überraschend für alle Menschen vom schwedischen Wahlausschuss ausgewählt wurde. Die wahl war für alle Menschen sehr überraschend, auch für mich, aber ich bin mit dieser Wahl einverstan­den, denn ich freue mich, dass dieser Mann zum Friedensnobelpreisträger gewählt wurde, auch wenn er nur sehr kurz im Amt ist, aber durch seine Aktivitäten auf der Bühne der Weltpolitik, hat er schon Einiges bewegen können bezw.die Kommunikation der Nationen bezw. Völker ist durch ihn in Bewegung geraten.

Aber dieser Preis wird für ihn ein Ansporn sein, noch mehr zu machen, damit die Mensch­heit den Weg des Friedens einschlägt, und endlich von den Zwistigkeiten untereinander wegkommt.

Er will eine atomwaffenfreie Welt schaffen, denn die Bedrohung durch diese schreckliche Waffe, stoppt jedweden menschlichen Kontakt zwischen den Nationen und Völkern.

Den Friedensnobelpreis 2009 hat der Präsident der USA Obama bekommen, der selbst sehr überrascht war, diesen Preis so früh zu bekommen, aber ich sage nur, er hat ihn ver­dient.

Es hagelt natürlich an Kritik und Missgunst steht den Kritikern in den Gesichtern geschrie­ben. Aber warum muss man gleich dagegen sein, wenn ein dunkelhäutiger Mann, der zum Präsidenten der USA gewählt wurde, eine besondere Ehrung widerfährt?

Es liegt an den Menschen. Diese Menschen schwimmen in den Fluten von Neid und Miss­gunst, und denen ist es egal, ob die Kritik berechtigt ist oder nicht, hauptsache, ein Mensch wird mit Dreck beworfen, besonders dann, wenn er ein Farbiger ist.

Ich sage schon immer, wir Menschen haben eine an der Klatsche, denn wir sind wirklich schizoid, aber irgendwann wird die Menschheit von unserem Anblick befreit, und dieser Zustand ist der Schönste.

Friede sei mit euch ihr lieben Menschen, und bitte, gönnt auch anderen Menschen etwas.

Donnerstag, 8. Oktober 2009

Misshandlung von Kindern

Die evanglisch-lutherische Kirche Hannover hat sich bei allen Kindern entschuldigt, die in den Kinderheimen der Kirche misshandelt und sexuell missbraucht wurden. Die anderen evangelischen Landeskirchen sowie die katholische Kirche halten sich mit einer Entschul­digung zurück, bezw.tun so, als wären Misshandlungen in ihren Heimen nicht vorgefallen.

Für die Misshandlung von Menschen im allgemeinen bringe ich kein Verständnis auf, und hier insbesondere die Misshandlung von Kindern ist für mich persönlich ein Groll. Beson­ders die christliche Kirche hatte an ihren Glaubenssätzen festgalten sollen, denn Gott schuf den Menschen als sein Ebenbild, und er wollte bestimmt nicht, dass sein Ebenbild durch sein Ebenbild misshandelt wird. Hier kommt in mir der Gedanke auf, dass der christ­liche Glaube nur eine Masche von Menschen ist, die nach der Macht über den Menschen streben, um die Macht zu bekommen, wird vesucht, die Menschen unter einen Glauben zu bringen. Allein der Gedanke und Glaube an die Menschlichkeit gibt uns und sollte uns die Kraft geben, den Mitmenschen so zu behandeln wie man gerne selbst behandelt werden möchte. Warum hat man nicht daran gedacht, sondern hat nach sogenannten Glaubens­grundsätzen gehandelt, die von einer absoluten Strenge gegen den Menschen ausgeht, dass der Mensch misshandelt werden darf. Ich denke noch an den Spruch von Pastoren, die davon handelt, wer seine Kinder liebt, der schlägt sie auch. Das ist wohl der perver­seste Spruch, den ich je gehört hatte.

Zum Glück hat man sich schon weitgehenst von der Misshandlung von Kindern abge­wandt, aber es ist noch nicht genug, denn es ist nicht nur allein die körperliche Misshand­lung, die den Menschen und insbesondere die Kinder belastet, sondern auch die psychi­sche oder seelische Misshandlung.

Die körperliche Misshandlung kann man sehr schnell vergessen, auch ich habe sie ver­gessen, aber die seelischen Misshandlungen bleiben bis zum Lebensende vorhanden, und das ist schlimm.

Menschen, die als Kinder seelisch misshandelt wurden, werden immer an diese Miss­handlungen erinnert, egal welche Beziehungen sie eingehen. Diese seelischen Misshand­lungen führen oder können dazu führen, dass jede Beziehungen unter diesen frühkindli­chen Misshandlungen leidet und schließlich zerbricht.

Ich hoffe und denke, dass diese Menschen etwas freier in ihrem Leben agieren können, und nicht mehr gehemmt in ihrem Handeln und Verhalten bleiben.

Friede sei mit euch Menschen, und ein Leben ohne Misshandlungen, aber ein Leben vol­ler Freuden.

Mittwoch, 7. Oktober 2009

Pleite der Krankenkassen

Die Medien verkündigen es sehr deutlich und laut, aber wahrscheinlich voller Häme, dass die gesetzlichen Krankenkassen im nächsten Jahr – 2010 – ein Defizit von etwa 7.5 Milli­arden Euro hätten. Das ist ein sehr schöner Betrag, aber wie der zustande kommt, das weiss wohl niemand oder doch?

Die FDP bezeichnet den Gesundheitsfond als Schuldigen, was möglicherweise wirklich so sein könnte, aber es gibt auch andere Möglichkeiten wie die Ärzteschaft, die höhere Ho­norare verlangt, die Pharmaindustrie, die weiterhin die Preise für ihre Produkte erhöht, ob­wohl sie schon genug verdient, wenn man bedenkt, dass sie keine Forschungskosten hat, denn für ihre Forschungen erhält sie Gelder vom Bund. Dazu kommen noch einige di­verse Praktiken wie schmiergelder an Politiker und Vorstände in verschiedenen Gremien, die et­was mit dem Gesundheitsfond zutun haben, aber auch mit der Zulassung von Pro­dukten der Pharmaindustrie als Medikamente, diese Schmiergelder werden dann auf die Preise der Medikamente aufgeschlagen, was dann keiner erkennt.

Nur so kann man die Defizite bei den Krankenkassen verstehen, aber auch die Gehälter der der Vorstände bei den Kassen übersteigen leicht die 200 000 bis 500 000 Euro-Gren­ze, und das wird dann von den Beiträgen finanziert. Dazu kommen noch die kleinen Geld­geschenke an Politikern, die auch in diesen Vorständen sitzen, nichts machen, aber die Hand aufhalten, und keine Steuern bezahlen.

Deshalb sollte ein rigeroser Sparkurs bei den Krankenkassen eingefahren werden, aber nur im Hinlick auf den Vorständen, denn wer kein Fachmann im Krankenwesen ist, der hat in einem Vorstand einer Krankenkasse nichts zu suchen. Wir haben in unserer Republik genug Dummschwätzer, die sich Politiker oder Experten nennen, aber eigentlich nur dumm daherreden. Ich bin auch nicht besser, aber auf verschiedenen Ebenen besonders im Bereich meines früheren Berufes als Jurist und Sozialarbeiter habe ich so meine Erfah­rungen gemacht, besonders bei der Vergabe von Schmiergeldern, und wer alles die Hand aufhält.

Sowie die FDP und andere in der Politik schon vergeschlagen haben, sollte man den Ge­sundheitsfond auflösen, und lieber die Kassen zusammenschliessen, so dass die Kran­kenkassen wirtschaftlicher agieren können, und das können sie, wenn sie grösser sind.

Auch die Honorargestaltung sowie die Gestaltung der Preise von Medikamenten sollte so sein, dass die Gewinne nicht ins Unermessliche steigen, oder die Gewinne sollten nach Abzug eines steuerfreien Betrag kräftig versteuert werden, vielleicht würde das, die Geld­gier der Pharmaindustrie stoppen, vielleicht.

Friede sei mit euch,auch wenn die kommenden Jahre für uns schwer werden.

Dienstag, 6. Oktober 2009

Mobbing

Das Mobbing in den Schulen und in den Betrieben, also an den Arbeitsplätzen, will der Gesetzgeber durch Massnahmen begegnen, d.h.das Strafgesetz kommt in diesen Fällen zur vollen Anwendung, weil der Gesetzgeber davon ausgeht, dass Mobbing eine strafbare Handlung ist, und somit eine Körperverletzung darstellt. In meinen Augen ist es wirklich so, dass Mobbing wirklich eine Körperverletzung ist, denn nicht der Betroffene leidet psy­chisch, sondern auch physisch, weil sich erst später der Körper die Symptome einer Kör­perverletzung zeigt.

An den Schulen ist es sehr schwer, wenn die Lehrer die Mobber zur Rechenschaft heran­ziehen sollen, aber hier wäre das Jugendstrafgesetz anzuwenden, d.h.die mobbenden Ju­gendlichen müssten vor ein Jugendgericht und von diesem verurteilt werden, oder die El­tern müssten bestraft werden, weil sie die Aufsichts- und Erziehungspflicht an ihren Sprösslingen nicht wirklich wahrgenommen haben.

Pädagogisch wäre es auf jeden Fall verantwortlich, wenn die Eltern und die Lehrer als Pädagogen erzieherisch auf die Kinder einwirken könnten, damit diese einmal mehr be­greifen, dass die Menschheit ein soziales Gefüge ist, dass individuell auf den Einzelnen angewiesen ist, um Bestand zu haben.

In diesem Fall, des Mobbings, bin ich eigentlich gegen strafrechtliche Massnahmen, son­dern ich bin mehr dafür, dass man miteinander ins Gespräch, um sich gegenseitig zu ver­stehen, oder um Probleme zu beseitigen, die gerade den Mobber betreffen, denn das Mobbing kommt daher, dass der Mobber die Probleme hat, die er gerne loswerden möch­te, aber nicht in einem gespräch mit einem Menschen, sondern durch aggressives Han­deln gegenüber anderen Menschen, die mit seinen Problemen nichts zu tun haben.

Die Ursache von Mobbing sind meistens persönliche Probleme, die den Mobber veranlas­sen, gegen Unschuldige aggressiv zu handeln, aber das müsste man im einzelnen einmal analysieren. Ich möchte mich jetzt nur auf den strafrechtlichen Bereich beschränken.

Wenn ein Mitarbeiter in seiner Firma gemobbt wird, dann ist die Firmenleitung verpflichtet, das Mobbing zu unterbinden, gegebenenfalls, den Mobber erst einmal abzumahnen, was in den meisten Fällen ausreichen würde. Aber mir eigentlich nicht.

Man muss zwischen Mobber und Gemobbten zu einem Gespräch kommen lassen,damit beide verstehen lernen, warum es von Seiten des Mobber zu einem derartigen Verhalten ge­kommen ist. Allein die Abmahnung beseitigt die Ursache des Mobbings nicht, sondern kann die Ursache noch verstärken.Aber ein Schritt ist getan, wenn auch nur ein kleiner.

Friede sei mit euch Menschen, wer weiss wie lange wir auf diesem Planeten noch unser Unwesen treiben dürfen.



Freitag, 2. Oktober 2009

Erholung

Jetzt habe ich mich so einigermaßen erholt, aber wie lange diese Erholung anhalten wird, das ist mir unbekannt, aber ich hoffe, es wird doch etwas anhalten, so dass ich weiterblö­deln kann.

Ich bin aus der ruhenden Versenkung, die ich mir selbst verordnet hatte, wieder aufge­taucht, weil es am letzten Sonntag die Wahlen zum Bundestag gab. Natürlich bin ich wäh­len gegangen, obwohl ich in den Tagen und Wochen, aber auch Monaten, davor immer meinen Spruch ertönen ließ: ich werde nicht wählen gehen, weil die ganzen Parteipro­gramme eine grosse Lüge seien.

Nach ja, von den vielen Parteiprogrammen halte ich nicht sehr viel, denn die sagen nur das aus, was die Parteien nicht sagen wollen, denn die sagen: die einzelnen Punkte in den Programmen werden von uns nie verwirklicht werden.

Also käme man dann zu einem Schluss, die Programme sind gelogen. Ich mache mir nichts mehr daraus, denn mit Lügen kann ich gut leben, weil ich schon sehr viele Lügen gehört habe, denn der Mensch ist ein Meister in der Lüge oder auch Unwahrheit genannt.

Besonders bei den Politikern ist der Hang zur Unwahrheit sehr ausgeprägt, weil er durch die Unwahrheit oft seine Stimme zur Wiederwahl bekommt. Aber wer lügt nicht, denn ich Lüge auch, bezw.meine Unwahrheit ist so angesiedelt, dass man sie nicht als Unwahrheit erkennt, sondern der Meinung ist, es sei die Wahrheit.

Aus diesem Grunde bin ich auch zur Wahl gegangen, deshalb bin ich gezwungen worden,aus der Versenkung aufzutauchen.Es war sehr interessant zur Wahl zu gehen, denn man trifft bei der wahl immer alte Bekannte, die genauso gut lügen oder sogar bes­ser als ich, das kann ich ohne Neid voll bestätigen. Aber was solls, ich bin meiner Bürger­pflicht optimal nachgekommen, und ich habe gewählt.

Natürlich habe ich eine Partei gewählt, die nicht gewinnen durfte, denn ich stehe gerne auf der Seite der Unterdrückten und Geknechteten, weil die mein uneingeschränktes Mitleid haben, denn sie stehen auf der Strasse der Verlierer. Ich kämpfe für sie, obwohl ich immer erkenne, dass sie nie gewinnen können, weil sie nicht den Mut aufbringen zu kämpfen.

Aber jetzt kämpfe ich nicht mehr, weil mein Alter sehr fortgeschritten ist, und weil ich auf­grund meines langen Lebens erkannt habe, dass der Mensch eine soziale Niete ist, mich eingeschlossen.

Also lasst uns alle wählen, es ist egal, welche Parteien wir wählen, denn sie sind alle gleich, weil sie von Menschen geführt werden, und deren Programme von Menschen ent­wickelt wurden, ob auf der Toilette oder im Bett der Geliebten.

Der Friede sei mit euch, und das ist nicht die Unwahrheit, ich meine es aufrichtig.