Freitag, 18. September 2009

Wahlen in Afghanistan

Die Wahlen in Afghanistan sind vorüber, und es melden sich wieder Stimmen zu diesen Wahlen, dass diese Wahlen von enem Wahlbetug begleitet wurden.

Schon bei den Wahlen im Iran sprach man von Wahlbetrug, und deshalb ging die Opposi­tion im Iran auch auf die Strasse, um ihren Protest gegen die Wahlen deutlich zu zeigen.

In Afghanistan sind keine Proteste zu sehen, aber möglich ist es, dass dort noch die Stammesführer das Sagen haben, und deshalb einen Protest für nicht sinnvoll halten.

Wir haben hier in den abendländischen Kulturkreis eine andere Auffassung von Wahlen, obwohl es auch hier in Europa einige Ungereimtheiten bei Wahlen gegeben hat. Aber die Menschen in Afghanistan haben eine andere Auffassung vom Leben allgemein, denen ist es lieber, sie haben eine starke Führung, wie die an die Spitze gekommen ist, das ist de­nen gleich, in der Hauptsache man kann leben.

Man muss sich auch vorstellen, dass die Menschen im morgenländischen Kulturkreis das talent haben zu handeln, also Handel zu treiben.

Man handelt um Stimmen und mit Stimmen in dieser Wahl. Auch die Afghanen wie die Ira­ner sind gute Händler. Bei den Händlern im Orient gibt es keine Preisschilder, sondern der Preis für eine Ware wird durch das Aushandeln des Preises bestimmt. Jetzt beginnt das Feilschen um den Preis, den jeder der beiden Kontrahenten für sich ideal findet, obwohl etwas Ideales gibt es eigentlich nicht, nur unser Gehirn geht davon aus.

Auch bei der Wahl wird mit den Stimmen der Wähler gehandelt, denn die Wahlen sind un­ter allen Politikern abgesprochen, so dass es dann dazu kommt, dass mehr Stimm- oder Wahlzettel auftauchen, wie Wähler vorhanden sind. Das ist lebenswert, wenn sich auch die Politiker wie die Händler sich gegenseitig über den Tisch ziehen. Bei uns in der Bun­desrepublik Deutschland sind es die Überhangsmandate, die doch auch nicht rechtens sind, aber mir macht es nichts aus, denn es lebe das Leben, und solange Frieden und Eintracht herrscht, können wir Menschen zufrieden sein, denn das bin ich auch.

Ob jetzt bei der Wahl 1.5 Millionen Stimmen falsch sind, das ist zum Lachen, denn die die an der Macht bleiben wollen, die bescheissen (ich bitte um Verzeihung, dass ich dieses obzöne Wort gebraucht habe) auch, das war auch bei den Wahlen im Iran so.

Irren ist menschlich“, sprach der Gockel und stieg von der Ente.

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