Donnerstag, 17. September 2009

Internetfahndung

Jetzt am Wochenende bezw.gestern am Dienstag wurde ein mutmasslicher Kinderschän­der zur Fahndung ausgeschrieben, aber auch diesmal im Internet, um die Bevölkerung in die Fahndung nach derartigen Tätern einzubinden. Soweit ich mich erinnern kann, hatte das BKA schon einigemale mit dieser Art von Fahndung Erfolg gehabt.

Die Polizei hätte schon etwas früher mit ihren Fahndungsmassnahmen in das Internet ge­hen müssen, besonders dann, wenn der Täter durch erdrückende Beweise schon fest­steht.

Etwas schwieriger wird es dann, wenn noch Beweise gegen einen Täter fehlen, oder die­se Beweise sind noch nicht so prägnant, das sie dem Täter zugeordnet werden können, dann gibt es mit dem Datenschutz Schwierigkeiten, wenn das Bild des Täters im Internet veröffentlicht wird.

Aber der letzte Fahndungserfolg ist wirklich positiv zu bewerten, und das sehe ich auch so, auch wenn ich dafür bin, dass man mit dem Umgang mit personenbezogenen Daten sehr vorsichtig und zurückhaltend sein sollte, denn allein der Verdacht reicht nicht aus, einen Menschen öffentlich per Bild darzustellen, was bei uns in Deutschland zum Glück noch nicht geschehen ist, soweit ich davon Kenntnis habe.

Wenden wir uns alle gegen die Gewalt gegen Menschen und anderen Lebewesen, denn niemand hat das Recht, andere Lebenwesen (Menschen miteingeschlossen) zu misshan­deln oder zu töten.

Friede sei mit euch, auch wenn es auf unserem Heimatplaneten Erde noch kriegerische Auseinandersetzungen gibt.


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