Dienstag, 15. September 2009

Die Wall-Street zockt wieder

Der US-Präsident Obama hielt eine Rede vor den Zockern der Wall-Street. Er hatte die Hoffnung, dass die Herren des Geldes zur Vernunft und zur Verantwortung zurückkehren würden, aber die denken nicht daran, weil deren Geldgier zu stark ausgeprägt ist.

Jetzt beginnen sie wieder, so richtig mit den Geldern, die sie nicht haben, zu zocken, denn die Börsenkurse werden wieder künstlich in die Höhe getrieben. Es geschieht sehr lang­sam, für viele Menschen, besonders für die, die sich mit der Börse nicht auskennen, nicht erkennbar. Oft werden an den Märkten die Wertstoffe durch den Handel mit Aktien in den Preisen hochgetrieben, und die Börse zieht nach, dann kommt es wieder zu einem Black-out an den Wertstoffmärkten, und die Aktien gehen in den Keller, und die Börse gerät in die Krise, und wir haben dann wieder eine Finanzkrise.

Es hört oder liest sich sehr einfach, aber es ist etwas komplizierter mit den Aktien, aber im Prinzip geht es so leicht. Die Zocker an der Börse sind Spekulanten, die sehr oft oder auch meistens mit Geldern oder Aktien zocken, die sie nicht haben. Aber manche haben gelder von Anlegern, denen sie hohe Renditen versprechen, aber sie verzocken das Geld, und machen anschliessend die Finanzkrise für den Verlust des Geldes verantwortlich, ob­wohl die Krise von den Zockern selbst verursacht wurde.

Ich habe schon immer gesagt: dass das reinkapitalistische Denken von Börsianern und ih­ren Hintermännern ein Unheil für die Menschheit ist, denn wir werden alle in den finanziel­len Ruin mithineingezogen. Die Geldgier ist wohl das grösste Unheil, was die Menschheit getroffen hat, aber die Dummheit der Menschheit auch.

Die Menschheit hat es jetzt in der Hand, jede weitere Finanzkrise zu verhindern, aber der Spieltrieb der Menschen macht es unmöglich, auf weitere Zockerei an der Wall-Street zu verzichten. Ich habe in bezug auf die Wall-Street-Atmosphäre ein ungutes Gefühl, aber auch habe ich die Hoffnung, dass die Spekulanten vielleicht zur Vernunft kommen, denn die Hoffnung stirbt zuletzt.


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