Montag, 14. September 2009

Das Opfer von München

Das Opfer von München


Die Gewalt gegen einen 50-jährigen Mann in einer S-Bahn in München, ist wieder zu ei­nem heißdiskutierten Thema geworden, weil dieses Opfer an den schweren Verletzungen starb, die ihn zwei Jugendliche ( 20 und 17 Jahre alt) zugefügt hatten.

Der 50-jährige wollte einige Jugendliche vor diesen beiden jungen Männer schützen, weil diese beiden Männer von den Jugendlichen Geld forderten also erpressten.

Jetzt sitzen beide Täter in U-Haft, und ein dritter aus dieser Clique ist noch hinzugekom­men. Der dritte Jugendlichen war an dieser Tat nicht direkt beteiligt, aber er hatte seine beiden Freunde zur Gewalt aufgefordert.

Jetzt beginnt wieder der Streit darum, wie sollen die beiden Jugendlichen bestraft werden, wenn sie verurteilt werden. Wenn sich die Beweise erhärten sollten, dass beide Jugendli­che den Mann getötet haben, dann ist die Tat ein Mord, und das Urteil wird auf 10 Jahre Freiheitsstrafe lauten.

Jetzt werden wieder die sogenannten Experten laut, die für einen Mord durch Jugendliche eine Jugendstrafe von 15 Jahren fordern. Ehrlich, ich bin bezw.ich war schon imer für eine höhere Freiheitsstrafe für Mord, wenn Jugendliche die Täter waren, denn auch ein Ju­gendlicher muss sich bewusst sein, das Mord ein schweres Verbrechen ist, und nicht an­ders gesühnt werden kann, als durch eine entsprechend hohe Freiheitsstrafe.

Es ist schwierig, diesen Fall und die jungen Täter aus der Ferne zu beurteilen, weil ich selbst die Zusammenhänge nicht kenne. Ich kenne nicht das Opfer, für dessen Angehöri­ge ich mein tiefes Mitgefühl bezeugen möchte, aber ich kenne auch nicht die Lebensum­stände, in denen die jungen Täter bisher aufgewachsen sind. Durch die Medien konnte ich bisher nur erfahren, dass beide Täter äusserst gewältig waren und sind.

Wie dieses Verfahren ausgeht, ist wohl klar, denn beide Täter werden wohl 10 Jahre Ju­gendstrafe bekommen, denn z.Zt. ist die Höchststrafe für einen Mord nur 10 Jahre.

Ob sich die Politik durchringen wird, die Höchststrafe für jugendliche Täter, die einen Mord begangen haben, auf 15 Jahre hochzusetzen, das bezweifel ich, denn bisher hatte Politi­ker es abgelehnt, die Freiheitsstrafe für einen Mord heraufzusetzen.

Das Schlimme an dieser Tat ist, dass dem Opfer und seinen Angehörigen bewusst wer­den muss, dass man in einem derartigen Fall, keine Hilfe von anderen Menschen be­kommt, aber für das Opfer ist es jetzt zu spät.

Friede sei mit euch und betet gegen jede Gewalt.

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