Sonntag, 30. August 2009

Ohnmacht

Jetzt bin ich wieder da. Ich habe auch Zuhause eine gute Woche gefehlt, weil ich mich im Kranhenhaus aufhalten musste, aber es hat ganz gut getan, besonders im Hinblick auf einige Untersuchungen, die dort durchgeführt werden konnten.
Diesen Genuss habe ich einer Ohnmacht zu verdanken. Wirklich, es war eine Ohnmacht, die mir den Krankenhausaufenthalt verschrieb, obwohl die Ohnmacht nicht mein Arzt war, aber sie hatte gemeint: es sei an der Zeit einmal in das Krankenhaus zu gehen, damit ich untersucht werde. Aber sie sagte mir nicht, was der Grund für den Aufenthalt war, den ich bis heute nicht kenne.
Ich habe mich in die allgemeine Pflegeklasse legen lassen, um zu sehen, was dort mit mir geschieht, und es war ganz interessant, besonders im Hinblick auf das ärztliche Personal.
Das Pflegepersonal war hervorragend auf die Kranken eingestellt, denn die Krankenschwestern und Krankenpfleger versorgten die Kranken ohne Unterschied, und so wurde auch ich behandelt, denn ich habe nicht angedeutet, dass ich Privatpatient bin, aber die Beobachtungen waren sehr interessant, und auch lustig, wenn man hier von lustig schreiben darf.
Das ärztliche Personal war etwas komisch, denn ich vermisste bei meiner Aufnahme in der Neurologie eine Anamnese, was normalerweise bei der Aufnahme eines neuen Patienten üblich ist, aber vielleicht irre ich mich. Denn schon die alten Römer sagten: irren ist menschlich, so war es auch hier.
Das Gesundheitssystem in der Bundesrepublik Deutschland geht in die Richtung: wer Geld hat, bekommt die bestmögliche Versorgung in einem Krankheitsfalle, und den Rest kennen alle.
Es könnte auch sein, dass das Ende der Menschheit eingeläutet wird, und das wäre auch sehr schön.

Sonntag, 16. August 2009

Auge geworfen..

Letztens hörte ich, wie jemand sagte: er habe ein Auge auf das Mädchen geworfen. Ich habe sofort zu dem Mädchen geschaut, ob die von einem Auge getroffen wurde, aber lei­der sah ich kein Auge oder einen Fleck auf ihrer hellen Bluse, die sie anhatte.

Ich war ganz verwirrt, und schaute den jungen Mann, besonders die Stellen in seinem Ge­sicht, wo sich die Augen befinden, aber beide Augen waren noch da. Das machte mich doch sehr stutzig. Und nachdem ich mehrmals gestutzt hatte, so zwei-dreimal, fragte ich mich: Kurzer was ist hier los? Ich bekam sofort die Antwort: da hat jemand ein Auge ge­worfen, und dieser Jemand steht vor dir. Oh, dachte ich, der steht hier, aber ich kann bei­de Augen bei diesem Mann sehen, und hat er wirklich mit einem Auge geworfen. Oder war es nur ein Plastikauge oder ein Glasauge, mit dem er geworfen hat. Aber ich sehe nichts, was nach einem künstlichen Auge aussieht.

Ich fragte den Mann, ob er mit einem Auge auf die junge Frau geworfen habe, oder nach ihr geworfen habe? Der Mann schaute mich daraufhin komisch an, eigentlich sehr ko­misch, so nach dem Motto: hat der alte Knacker sie nicht alle, oder ist ihm die Hutschnur zu eng geworden?

Na ja, ob ich sie alle nicht habe, dass weiss ich nicht so genau, es kann schon sein, dass mir so Manches fehlt, aber ob mir die Hutschnur zu eng geworden ist, das kann ich mit ei­nem Nein beantworten, denn ich trage keinen Hut, auch wenn mir die Haare auf meinem Kopf etwas dünner geworden sind. So haben die Mitbewohner auf meinem Kopf mehr Platz zum Laufen oder auch Spazierengehen. Man soll auch anderen Tieren etwas gön­nen und nicht immer so egoistisch sein.

Aber warum wirft man ein Auge auf einen Menschen, wenn man es doch nicht macht? Das ist mir doch schleierhaft. Denn ich fühle mich verarscht, wenn jemand zu mir sagt, er habe gerade ein Auge auf ein Mädchen geworfen, aber es ist nichts geschehen.

Ich werde mich hüten, auf jemanden ein Auge zu werfen, denn ich habe keine Lust, ein Auge herauszunehmen, um es auf einen Menschen zu werfen, denn dann wäre das Auge weg, und woher kriege ich ein neues Auge? Mit einem Glasauge kann ich nichts anfan­gen, und trotzdem habe ich eine gute Idee, ich habe ständig einige Plastikaugen in der Hosentasche, und ich habe schon zwei Plastikaugen auf zwei Menschen geworfen, aber die haben geschimpft, und mich einen Idioten genannt. Jetzt frage ich mich, was ist ein Idiot, ist es etwas zu essen oder zu trinken oder zu lesen oder zu spielen?

Ich weiss schon, was es bedeutet, wenn jemand sagt, er habe ein Auge geworfen. Trotz­dem wünsche ich euch Frieden meine lieben Menschen, bis später.