Sonntag, 26. Juli 2009

Fahrradhelm

Ich kenne das Problem mit dem Radhelm, wenn Erwachsene einen derartigen Helm auf­setzen müssen. Doch bei mir gab es nie eine Entscheidung zwischen dem Tragen oder Nichttragen eines Helmes, weil ich durch das sportliche Radfahren ermuntert worden bin, einen Helm zu tragen. Wer des Öfteren im Feld oder im Wald landet, der hat schon den Ehrgeiz, sich einen Kopfschutz zu besorgen.

Doch vor einigen Tagen sah ich bei der Übertragung der Tour de France einen üblen Sturz von Jens Voigt bei der Abfahrt. Der Helm war kaputt, aber der Kopf bleb relativ ganz, er zog sich nur eine leichte Gehirnerschütterung und einen Jochbeinbruch zu. Der Jochbeinbruch braucht nicht operativ gerichtet werden. Ich kenne das Gefühl eines Joch­beinbruches, denn vor einigen Jahren habe ich mir selbst einen zugezogen.

Für alle Radfahrer wäre ein Helm also Kopfschutz angebracht, auch als Pflicht. Wir Er­wachsenen verlangen von den Kindern, dass sie beim Radfahren einen Helm tragen, aber wir Erwachsenen selbst lehnen den Helm beim Radfahren ab. Warum eigentlich? Ich selbst weiss es nicht, wahrscheinlich mehr aus Bequemlichkeit.

Auch wenn man den Menschen die Stürze zeigt, gibt es nur momentan ein „OH“ sonst nichts, oder noch das Versprechen „man werde von jetzt ab einen Helm tragen“, was doch nur ein Versprechen bleibt, da es ja „Versprechen“ heißt.

Friede sei mit euch Menschen, aber denkt auch an die eigene Sicherheit und an die Si­cherheit eurer Mitmenschen.

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