Donnerstag, 23. Juli 2009

Bundeswehr im Krieg

In den Medien erfährt man jetzt, dass sich Bundeswehreinheiten im Kampf mit den Tali­ban befinden, bezw., sie sind an diesen Kämpfen beteiligt. Es war vorauszusehen, dass die Bundeswehr eines Tages in diesen Krieg hineingezogen wird, denn wenn man sich in einem Krisengebiet aufhält, auch wenn man hauptsächlich humanitäre Aufgaben erfüllen will, dann kann es passieren, dass man in Kämpfe hineingezogen wird, auch wenn man es nicht will.

Man kann diese Kämpfe auch als eine Art Notwehr bezeichnen, denn bisher wurden die Streitkräfte der Bundeswehr, sowie auch die der anderen Ländern oder Nationen, in die terroristischen Handlungen der Taliban hineingezogen, auch wenn die Bundeswehr es auch nicht wollte, denn ihre Aufgaben sollten eine andere sein, nämlich den Menschen in Afghanistan zu helfen, aber dagegen sind die Taliban, weil sie denken, sie würden an Macht verlieren, wenn ihren Landsleuten geholfen wird.

Jetzt ist es soweit, dass deutsche Soldaten erneut in Kampfhandlungen verwickelt wer­den, aber es scheint eine Notwendungkeit zu sein, wenn man diese Situation realistisch betrachtet, weil ich selbst befürchte, wenn man den Terrorismus jetzt nicht stoppt be­zw.einschränkt, dann haben wir diesen Terrorismus im eigenen land oder in Europa. Das will bestimmt keiner, und darum wehret den Anfängen.

Also mir wäre auch lieber, wenn man mit den Talibans gespräche führen könnte, und bei­de Seiten würden ein Für und Wider ihrer Situation darlegen, als zu den Waffen zu grei­fen.

Kämpfe zu führen bezw.Gewalt anzuwenden, um seine Argumente durchzusetzen, das ist wohl das Dümmste, was man machen kann, und zeugt nur wenig von emotionaler Reife, denn wann man vorher nicht die Argumente beider Seiten nicht kennt, dann kann man auch keine Lösung menschlicher Probleme finden, sondern man versucht dann, seine ei­genen Vorstellungen mit Gewalt durchzusetzen, was nicht von grosser geistiger Haltung zeugt.

Unser Leben als Mensch besteht oft aus dem Herstellen von Kompromissen, und das kann man nur durch Gespräche miteinander erreichen, weil jede Seite seine Argumente darlegen kann, und die andere Seite zuhört. Dass das schwer sein kann, ist verständlich, denn wir Menschen sind nur Menschen und sehen deshalb nur zu oft die eigenen Argu­mente und meinen dann, nur die eigenen Argumente seien zur Lösung des Problems oder der Probleme, die richtigen, weit gefehlt.

Ich hoffe für alle beteiligten in Afghanistan, man kommt bald zur Vernunft und entscheidet sich für den Menschen.

Friede sei mit euch ihr Menschen, und denkt immer daran, redet miteinander, denn die Gewalt bringt nur Gewalt und wird zu einer Spirale der Gewalt.


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