Freitag, 12. Juni 2009

Kunstfehler der Ärzte

In den letzten Jahren häufen sich die Beschwerden von Patienten über fehlerhafte Be­handlung durch Ärzte und medizinischem Personal. Besonders die Chirugen sind durch diese beschwerden betroffen, weil bei denen eine Häufigkeit von Kunstfehlern vorkom­men, was auch mit dem Risiko bei chirugischen Eingriffen vorkommt.

Positiv kann ich vermerken, dass immer mehr Patienten den Weg zu einer Beschwerde finden, wenn sie erst mals das Gefühl haben, dass die medizinische Behandlung durch einen Arzt nicht korrekt verlaufen ist. Auch die Ärztekammer ist heute im Gegensatz von früher bereit, die beschwerden anzunehmen und zu überprüfen.

Aber jetzt steigen die Meldungen über ärztliche Kunstfehler an, trotzdem ist die Dunkelzif­fer hoch, aber viele Patienten resignieren, auch wenn sie unter einem ärztlichen Kunstfeh­ler leiden, den Weg über die Beschwerde an die Ärztekammer zu beschreiten, weil sie im­mer noch der Ansicht sind, dass es keinen Sinn hat, eine Beschwerde einzulegen.

Ich kann diese Patienten verstehen, denn manchmal überlegt man wirklich, ob es sich lohnt, den Weg der beschwerde zu beschreiten. So kann die medikamentöse Behandlung durch den Hausarzt zu erheblichen Störungen im körperlichen Haushalt führen, so zum Beispiel, Schmerzen im ganzen Körper, die man vor der ärztlichen Behandlung nicht hat­te. Aber es ist wirklich kritisch, hier von einem ärztlichen Kunstfehler zu sprechen, denn viele Ärzte kennen die Nebenwirkungen von vielen Medikamenten überhaupt nicht, und dann gibt es noch das Problem, dass jeder Mensch individuell auf ein Medikament anders reagiert.

Ich sehe aber trotzdem einen Fortschritt in den Rechten von Patienten, die durch Kunst­fehler geschädigt worden sind. Die Ärztekammer sowie die Kommissionen, die diese Kunstfehler behandeln, werden in einer kollegialen Klemme stehen, denn wer entscheidet gerne gegen einen Kollegen, und das ist auch Problen menschlicher Art.

Trotz der Kunstfehler sei der Friede mit euch.

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