Freitag, 19. Juni 2009

Bildung in Deutschland

Manchmal hat man so das Gefühl, dass die Politiker in Deutschland nichts davonhalten, dem Grossteil der Bevölkerung eine gute Bildung zu sichern. Es ist immer nur ein kleiner Teil der Bevölkerung dem eine sehr gute Bildung zur Verfügung gestellt wird, so dass sich eine Bildungselite innerhalb dr Bevölkerung bildet, was nicht sein darf.

Jeder Mensch hat ausreichende Fähigkeiten sich anhand seiner Fähigkeiten bilden und später auch weiterbilden zu können. Aber leider geschieht nichts in dieser Richtung, wenn es auch wirklich genügend Angebote zur Bildung und Weiterbildung gibt, aber aus finanzi­ellen Gründen haben viele junge Menschen keine Möglichkeit, die Bildungseinrichtungen aufzusuchen. Das ist ein schlechtes Zeichen und lässt den Verdacht aufkommen, dass es einige Gesellschaftsgruppen in Deutschland gibt, die keine gut ausgebildeten Bürger ha­ben wollen, weil dann die Manipulationen dieser Gesellschaftsgruppe besser durchschaut werden könnte.

Aber jeder Mensch hat ein Recht auf Bildung, so steht in der Verfassung unseres Landes, doch die Politiker machen nichts, ausser dass sie mehr Studiengänge fordern und auch bekommen haben, die aber nichts bringen, weil die Studienzeiten, also die Semester, zu kurz sind, und deshalb die meisten Studierenden überfordern, weil sie schon in den ent­spechenden Schulen schlecht vorbereitet wurden. Es liegt an der sinkenden Zahl der Leh­rer sowie an den Lehrstoff der vermittelt werden soll, denn meistens wird Lehrstoff vermit­telt, der war schon in der Steinzeit Lehrstoff.

Man muss erst einmal die Lehrpläne an den Schulen durchforsten, und alles das hinaus­werfen, was als Wahlfächer gelten kann, was während meines Studiums der Fall war, an­sonsten hätte ich einen 48-Stunden Tag gehabt. Man kann viel anbieten, aber dem Schü­ler soll überlassen werden, über was er noch unterrichtet werden will. Die Pflichtfächer wie Deutsch, Mathe, Physik, Chemie, Biologie, eine Fremdsprache, hier wäre Englisch wohl angebracht, und einige Wahlpflichtfächer sollten bleiben. Auch ein handwerkliches Wahl­pflichtfach wäre gut für die Schülerinnen und Schüler, so ab dem 14.Lebensjahr. Auch sollte man die Hauptschule mit dem 10.Schuljahr aufbessern, vielleicht könnte man die Realschule abschaffen. Oder man übernimmt die schwedische Schulform, so dass man nach dem 10.Schuljahr zur Schule überwechselt, wo man seine Hochschulreife machen kann.

Aber es ist wichtig, dass mehr Geld in die Schulbildung und Ausbildung fliessen sollte, als in die Taschen der Politiker und Vorstände von Banken, Versicherungen und Konzernen.

Friede sei mit Euch, aber ein Friede bei den Menschen wird dann erst einziehen, wenn sie eine bessere Bildung bekommen, die für alle umsonst ist also zum Nulltarif. Die Mensch­heit würde sich dann besser entwickeln, nach vorne und nicht rückwärts sowie es jetzt der Fall zu sein scheint.

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