Sonntag, 3. Mai 2009

Tod eines Täters

Am 30.April 2009 fuhr ein niederländischer Bürger mit seinem Kleinwagen in eine Zuschauermenge, die zusammen mit der königlichen Familie der Niederlande den Nationalfeiertag gemeinsam begehen wollte. Die königliche Familie für in einem of­fenen Bus durch das Spalier von Zuschauern. Aber ein Mann störte dieses Fest, in­dem er durch die Absperrung fuhr, dabei Menschen tötete und schwer verletzte, aber erst an einem denkmal mit seinem Auto zum Stehen kam.

Dieser Autofahrer wurde bei dieser Aktion selbst schwer verletzt und verstarb in der Nacht vom 30.April zum 1.Mai 2009 im Krankenhaus.

Manche werden wohl sagen, dass sei gut so, wenn der Attentäter verstorben sei, denn er habe sowieso kein Mitleid erwarten können. Aber ist es wirklich so? Und warum hat ein Mensch diese Menschen getötet, die nur Zuschauer einer Festlichkeit waren?

Der Attentäter soll sich vor seinem Tod geäussert haben, dass er die königliche Fa­milie habe treffen wollen. Aber warum wollte er die königliche Familie treffen?

Der Tod des Mannes wirft viele Fragen auf, aber noch keine Antworten. Eines weiss man, dass er arbeitslos geworden sei. Vielleicht habe er die königliche Familie für seine Arbeitslosigkeit verantwortlich gemacht? Ich weiss es nicht. Es kann alles ge­wesen sein, aber die niederländischen Behörden halten sich mit der Veröffentlichung von Beweisen zurück, vielleicht ist es auch gut so.

Warum schieben Menschen, die von einem Unglück betroffen wurden, immer die Schuld für dieses Unglück auf andere Menschen. Die anderen Menschen können überwiegend nichts dafür, dass das Unglück aufgetreten ist und den einen Menschen getroffen hat.

Schade, dass man die Wahrheit nicht mehr erfahren wird, weil der Täter tot ist, aber vielleicht erscheint irgendwann ein Bericht in den Medien, wonach über die Ursache des Attentats gesprochen wird, dann erscheinen wieder die sogenannten Experten, die nur quatschen, aber nichts wissen.


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