Samstag, 30. Mai 2009

Ölpreis klettert wieder

Wieder einmal klettert der liebe Ölpreis und verteuert das Autofahren und die anstehen­den Heizkosten, obwohl bei den Heizkosten, die meisten Hausbesitzer schon ihr Heizöl in den Tanks haben. Ob die Treibstoffpreise wieder über 1.50 € steigen, kann derzeit noch nicht gesagt werden, aber bei den Ölmultis und den Scheichs muss man sehr vorsichtig sein, wenn man in die Zukunft schauen will.

In den letzten Monaten sank der Benzinpreis unter 1 € und machte das Autofahren wieder billig, auch der Heizölpries sank nach unten, jetzt scheint sich wieder erholt zu haben, be­sonders für die Spekulanten an der Börse, aber auch für die Händler.

Vor der eigentlichen Wirtschaftskrise boomte der Erdölmarkt, die Preise schossen nach oben, und die Kapitalisten freuten sich über die Gewinne, obwohl sie doch ahnen muss­ten, dass die Preise künstlich nach oben getrieben wurden, aber sie nahmen vor lauter Gier nichts wahr, und merkten er mit der Finanz- und Wirtschaftskrise, dass sie selbst in den Hintern getreten hatten. Ich sage nicht, das sei ihnen zu recht geschehen, denn wir alle mussten unter dieser Krise leiden, und wir haben heute noch Schwierigkeiten, die Wirtschaft wieder auf Fahrt zu bringen.

Aber jetzt beginnt das Spielchen wieder von vorn, die Ölpreis wird, obwohl die Krise noch nicht beigelegt ist, wieder angehoben, aber die Wirtschaft ist auf einen billigen Ölpreis an­gewiesen, wenigstens solange, bis sie sich wieder stabilisiert hat.

Gut, die Spekulanten denken nur an den Moment, weil sie wissen, dass ihre Lebenszeit auf diesem Planeten beschränkt ist, dass ist sie auch für uns alle, aber deshalb braucht man nicht unbedingt, die Erde in ein Armenhaus zu verwandeln. Aber das muss man die­sen Menschen wohl beibringen, was nichts nützt, weil die Geldgier für den Moment zu gross ist, dann wird der Verstand gänzlich so fixiert, dass er nur an Gewinne denkt.

Ich zähle nicht zu denen, die sich an den Strategien des Geldvermehrens aufgeilen, denn für mich hat Geld nur den Wert, um mein leben zu finanzieren, mehr nicht.

Ergötzen wir uns weiterhin an den Anstieg oder Verfall des Ölpreises, mehr bleibt uns nicht übrig. Wir Menschen können wohl passiv an der Kostenschraube mitdrehen, wenn wir als Verbraucher den Preis steuern wollen, zur Zeit geht das, besonders bei den Le­bensmitteln, aber bei Ölpreis kann nur der Markt mit einer Krise auf diese Preise reagie­ren.

Friede sei mit Euch, auch mit denen, die uns laufend verarschen.

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