Sonntag, 31. Mai 2009

Konzerne nach der Krise

Jetzt nach der Wirtschaftskrise oder auch noch in der Krise wissen einige Konzerne nicht, um was es eigentlich geht und wie es weitergehen soll. Sie fangen schon wieder an zu schachern, so dass bei einem das Gefühl aufkommt, die Manager dieser Konzerne wür­den sich noch in dem Zeitraum aufhalten, als es noch nicht die Krise gab, wenn es auch Anzeichen dafür gab.

Es werden nur dann andere Firmen übernommen, wenn der Steuerzahler den Konzern Milliarden in den Hintern schiebt, der Interesse an der Übernahme dieser Firma zeigt. Es geht diesem neuen Konzern nicht um die Erhaltung der Arbeitsplätze, sondern um die Bürgschaft von Milliarden Euro, die der Staat also der Steuerzahler aufbringen soll.

Aber was passiert mit den Milliarden? Ganz einfach, sie verschwinden in schwarze Löcher und werden nicht mehr gesehen, so einfach ist es. Den Konzernchefs ist es egal, was mit den Arbeitnehmern passiert, er will nur das Geld, sonst nichts.

Gerade dieses Verhalten der Manager und Konzernchef führt dann wieder in die nächste Krise, weil trotz der Bürgschaft von Milliarden nichts mehr da ist, wenn sich Manager und Chefs an diesen Milliarden selbst bedienen.

Natürlich weiss ich keine Lösung dieser Wirtschaftskrise, weil ich diesbezüglich ein Laie bin und auch nicht über das geeignete Datenmaterial verfüge, um wirklich darüber meine Gedanken machen kann.

Über das menschliche Verhalten kann ich mir schon Gedanken machen, weil man über den Medien so einiges erfährt, besonders wenn man zu verschiedenen Medien Zugriff hat, so dass man sch ein Bld machen kann, was bei den Verhandlungen zwischen den Kon­zernen so abläuft.

Aber immer erfahre ich dann, über Spekulationen, nicht nur allein durch die Konzernlei­tung, sondern auch durch die Spekulanten an der Börse, die sofort auf ein Zeichen reagie­ren, das aus den Verhandlungsräumen kommt. Egal welches Zeichen s ist, die Spekula­ten treiben die Kurse durch falsche Angaben nach oben, egal ob dabei das Geld anderer Leute verloren geht, so auch vor der Wirtschaftskrise.

Jetzt ist es auch nicht anders, denn einige Spekulanten stehen oder sitzen schon in den Startlöchern und warten. Wird die Bürgschaft durch den Staat übernommen, dann gehen die Kurse wieder nach oben, Aktien werden gekauft, dann gehen die Kurse wieder nach unten, und der Aktionär bleibt auf den maroden Aktien sitzen, so auch bei der Wirtschafts­krise.

Man kann schon sagen, alles menschlich, besonders die Gier nach Vermögen.

Friede sei mit Euch, aber verlasst den Pfad der Geldgier.

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