Freitag, 15. Mai 2009

Blutdruck und Gene

Wieder eine wissenschaftliche Nachricht über die Medien „RTL“,:es soll norwegischen Forschern gelungen sein, Gene zu entdecken, die für den Blutdruck im Menschen verant­wortlich sind. Sehr interessant.

Gleich kam bei diesen Forschern und anderen Medizinern die Euphorie auf: dass man jetzt den Blutdruck des Menschen, die über zu hohen oder zu niedrigen Blutdruck leiden würden, besser helfen könne. Die pharmazeutische Industrie freut besonders darüber, denn deren Giftmische stehen schon in den Startlöchern, um neue Gifte zu brauen, damit die Medikamententote in der Zahl ansteigen.

Wenn man wirklich über eine Gen-Therapie den Blutduck der Menschen besser behan­deln kann, dann ist es eine schöne Sache, aber andererseits ist es doch bekannt, dass wir Menschen selbst ein genetischer Klotz mit vielen Genen sind, die wir an den nachfolgen­den Generationen weitergeben, ausser den erworbenen Fähigkeiten, obwohl in diesem bereich ein schwarzes Loch sich auftut, denn wir wissen wirklich nicht, ob die erworbenen Fähigkeiten nicht oder doch die Gene beeinflussen, und dann als neuer Gen-Code aufge­nommen werden, denn ich halte alles für möglich, weil wir eigentlich zu wenig wissen, in­wieweit die Gene den Menschen in allen Form und Spielarten aufbauen und formen.

Wenn das Forschungsergebnis der norwegischen Forscher stimmen sollte, bis jetzt gibt es noch kein einhelliges Ergebnis über die Ergebnisse dieser Studie, aber dann beginnt das grosse Rennen der Pharmazeuten, sich den ersten Platz zu sichern, um an die For­schungsergebnisse zu gelangen.

Ich habe wirklich Bedenken, sollte es wirklich an den Genen liegen, wenn jemand einen hohen Blutdruck hat, dann kann es bei therapeutischen Behandlungen oder auch zuvor, zu Fehldiagnosen kommen in der Art der Behandlung kommen. Gleichzeitig ist es auch ungewiss, ob der Eingriff in die genetische Struktur der betroffenen Menschen nicht zu Veränderungen dieser Struktur führt. Mir ist momentan alles viel zu waage, denn man ist momentan in einer Euphorie, wenn man an den wirtschaftlichen Aspekt denkt, der über sogenannte Heilmittel zu finanziellen Gewinnen führt. Man gibt wohl an, man würde alles für die Heilung der erkrankten Menschen tun, aber die vielen Medikamententoten im Jahr lassen meine Skepsis wieder ansteigen, wenn ich an dieses sogenannte Forschungser­gebnis denke. Warten wir erst einmal ab, was diese Forschung wirklich ergibt, dann kann man weiter darüber nachdenken, was wirklich zu tun ist.

Friede sei mit Euch.

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