Freitag, 1. Mai 2009

Afghanistan

Es soll schon wieder einen Angriff auf Bundeswehrsoldaten gegeben haben. Ein Hauptgefreiter sool dabei getötet worden sein, und vier andere Soldaten wurden ver­letzt.

Es ist furchtbar für die Angehörigen des gefallenen Soldaten, aber ich auch bin et­was von Trauer betroffen, wenn ein Kamerad fällt, auch wenn ich schon über 40 Jah­re nicht mehr bei der Bundeswehr bin, aber man fühlt sich mit den Soldaten verbun­den, die ihrem Auftrag, das Land zu sichern und aufzubauen, nachkommen.

Man hätte die Soldaten darin ausbilden sollen, dass sie es mit Guerilla-Taktiken zu tun haben, wenn sie nach Afghanistan kommen. Die Sowjetarmee hat dort viele Sol­daten verloren, aber wenn man sehr vorsichtig ist und die Augen offen hat, sich mit den menschen dort versteht, ihre Religion und Kultur achtet, und nur darauf bestrebt ist, die wirtschaftliche Situation der Menschen positiv zu verändern, aber nicht ihre Kultur oder Religion, dann hat man auch Verbündete, um den Guerilla-Taktiken zu begegnen. Generalfeldmarschall Rommel hat selbst den Krieg geführt, indem er die Mechnismen der Landes, also der Wüste, den eigenen taktischen Fähigkeiten und der feindlichen Kriegsführung zu einem zusammenband.

Gerade in Afghanistan muss man darauf achten, die sich die Krieger der einzelnen Stämme in einem Gefecht benehmen, dann muss man die gleichen Taktiken einschla­gen, um den Gegner damit empfindlich zu treffen.

Nun gut, ich kann hier herumreden oder -schreiben, denn ich bin nicht in Afghanis­tan, aber ich habe schon als Soldat sehr früh gelernt, Gefechte zu führen, zuerst in einem kleinen Verband, dann in einem grösseren.

Die Soldaten der Bundeswehr jetzt aus Afghanistan herauszuziehen, wäre fatal für die freie Welt, und auch für uns Deutsche. Es muss sein, dass wir auch mit militäri­schen Mittel oder einer militärischen Präsenz das afghanische Volk beistehen, auch wenn Soldten dafür das Leben lassen müssen, was wirklich sehr bedauerlich ist.

Aber der Weg ist das Ziel, auch wenn der Neuaufbau von Afghanistan mit Opfern vollzogen wird, aber er wird vollzogen, wie schon immer in der Geschichte der Menschheit, denn für die Freiheit und für die Selbstbestimmung wird das Opfersoll mit Blut abgegolten. Was immer schrecklich ist.


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