Samstag, 25. April 2009

Religionswahn

Religionswahn


Warum eigentlich dieses Thema? Ich denke, man sollte auch darüber sprechen oder schreiben, denn dieses Thema belastet z.Zt. die Beziehungen zwischen Völkern und Na­tionen, in denen es verschiedene Religionen gibt.

Wir, die wir im Abendland leben, haben dieses extreme Verhalten von Religionsfanatikern schon hinter uns. Wenn ich an das Mittelalter denken, in dem Menschen verfolgt wurden, die man wegen etwas verurteilte, was sie nicht begangen hatten, aber sie kamen auf den Scheiterhaufen.

Nun gut, heute machen die Islamisten es mit Sprengstoff, in dem sie mit einer Autobombe auf einem belebten Marktplatz viele Menschen in den Tod reissen, wenn sie die Autobom­be zünden.

Aber warum muss man so etwas tun? Das ist wohl die Frage, die man stellen muss, weil man das Verhalten dieser Menschen nicht versteht. Denn ich verstehe es auch nicht.

Das Miteinandersprechen wäre die einzige Alternative, um zu verstehen, warum man so versessen ist, seine Religion so anzupreisen, als wenn sie die einzige wäre, die den wah­ren Gott beinhaltet. Aber der Islam ist mit der jüdischen und christlichen Religion ver­wandt, denn alle drei Religionen gehen davon aus, dass es nur einen Gott gibt.

Also stimmt doch etwas nicht, wenn eine Religion behauptet, sie sei die einzige wahre Re­ligion.

Mohamed als ihr Prophet hat die anderen beiden Religonen sehr gut gekannt, denn als Kaufmann kam er im nahen Osten sehr viel herum und hörte auch sehr viel. Er hat den Is­lam den anderen beiden Religionen auf gleicher Ebene gestellt und hat auch dem Islam die Personifizierung des einzigen Gott gegeben. Darin sind sich die jüdische und islami­sche Religion gleich. Die Christen haben zuviele Heilige und sonstige überflüssige Perso­nen herumstehen, die der eigentlichen Religion ihren wahren Charakter nehmen, nämlich das es nur einen einzigen Gott. Die Personifizierung von Jesus zum Gott, sowie es im Christentum bei einigen Gläubigen praktifiziert wird, hat dem Christentum den eigentlichen Charakter als Religion genommen.

Mir ist es eigentlich egal, wer hier als Gott hervorgehoben wird, oder ob es einen einzigen Gott oder mehrere Götter gibt, denn eigentlich wissen wir wirklich nicht, was sich in ande­ren Ebenen so vollzieht.

Ob es wirklich einen Religionswahn gibt, oder ob die Leute diesen Wahn nur vorspielen, um an die Macht zu kommen, um über Menschen herrschen zu können, das ist wohl die eigentliche Frage, die mich bewegt.

Ich sage nur, es geht nicht um die Religion, denn sie ist nur ein Mittel zum Zweck, denn dieser ist das Streben nach Macht über andere Menschen, mehr nicht. Vielleicht sollten wir einmal darüber nachdenken und nach Wegen suchen, die dieses Machtstreben um­münzen, um etwas Sinnvolleres zu tun, nämlich für das Wohlergehen der Menschheit, der Tier- und Pflanzenwelt.

Der Weg ist das Ziel, denn um unseren Planeten zu erhalten, bedarf es keiner blöden Sprüche, sondern Taten im Tier- und Umweltschutz.

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