Dienstag, 28. April 2009

Gedanken sind frei

Es ist in Deutschland ein Volkslied, Es soll in der Zeit um 1814/14 entstanden sein, aber Genaues weiss ich nicht. Dieses Led soll in der Zeit der Freiheitskriege entstanden sein, aber gebracht hat dieses Lied nicht sehr viel, denn nach diesen Kriegen blieb es so wie es vorher war, nämlich die Diktatur des Fürstentums. Napoleon war besiegt, und das war für die damaligen Fürsten sehr wichtig, und das Bürgertum machte sich noch in der Zeit der Kriege Gedanken, wie sich alles verändern würde und zwar zur Freiheit des Bürgertums, aber es ist anders geworden. Die alten Machtverhältnisse, die vor den Freiheitskriegen bestanden wurden wieder restauriert.

Das Bürgertum blieb bei den Gedanken, dass diese frei bleiben sollten, aber man blieb unter sich und Dichter und Denker hielten sich an diesem Lied, auch wenn sie ins Gefäng­nis kamen, früher hiess es Festung.

Ich halte sehr viel davon, dass unsere Gedanken frei bleiben, das wir frei denken können und für dieses Denken nicht inhaftiert oder so bestraft werden, weil jeder Mensch ein Recht hat, seine Gedanken und damit seine Meinung frei äussern zu können.

Die Gedanken kann kein Mensch einem anderen Menschen nehmen, denn jeder hat sei­ne eigenen Gedanken. Das wir als junge Menschen – im Kindesalter – von unseren Eltern lernen, Gedanken zu entwickeln, das sei unseren Eltern hoch anzurechnen, aber auch die Schule und später die berufliche Ausbildung erweitert unsere Gedankengänge bis zu ei­nem gewissen Grad, aber wir werden dann unseren Nachkommen diese Gedanken wei­tergeben, in der Hoffnung, dass die nachfolgende Generation diese Gedanken weiterent­wickelt.

Wichtig ist für mich, dass meine Gedanken aber auch die meiner Mitmenschen frei blei­ben, denn unser Körper selbst hat diese Freiheit nicht, weil er dem Zwang des Alters un­terworfen ist. Wir können im Alter schwer über unseren Körper entscheiden, denn die Ver­schleisserscheinungen der Organe und Glieder unseres Körpers unterliegen anderen Me­chanismen, auf die wir nur in beschränkter Weise Einfluss nehmen können.

Man kann das Altern herauszögern und bis ins hohe Alter auch körperlich fit bleiben, aber eines Tages wird auch der Körper seine Arbeit aufgeben, dann gehen Körper und Geist, auch damit die Gedanken einen anderen Weg, den eigentlich keiner kennt, den wir Men­schen als Tod bezeichnen. Ich bezeichne ihn als Gevatter Tod, denn er sorgt dafür, dass ich nach einem langen Leben die ewige Ruhe finde.

Was dann geschieht, das weiss ich nicht, eigentlich möchte ich es auch gar nicht wissen, aber eigentlich doch. Hier ist ein Widerspruch in meiner Persönlichkeit, aber auch in mei­nen Gedanken, was mir wieder sehr viel Spass macht, weil ich dann nicht mehr berechen­bar bin.

So bin ich auch in meinen Gedanken nicht berechenbar, aber dafür sind meine Gedanken frei und so auch meine Meinung.

Meine lieben Freunde des Geistes, die Freiheit des Geistes und der Gedanken soll ewig andauern.


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