Sonntag, 29. März 2009

Kontrolle von Finanzmärkten

Kontrolle der Finanzmärkte


Nach dem Desaster der Finanzmärkte in den USA, in Europa und in Asien, und der nach­folgenden Weltwirtschaftskrise verbunden mit der Rezession in den Industriestaaten, ver­sucht man jetzt mit Kontrollen den Finanzmarkt zu bändigen.

Aber ich frage mich, kann man einen freien und kapitalistischen Finanzmarkt wirklich bän­digen? Ich habe Zweifel.

Anfangs wird man versuchen, den Finanzmarkt zu beruhigen. Er wird wieder anlaufen und manche Menschen oder auch viele werden sagen, es sei doch alles in Ordnung, und man benötige keine Kontrollen mehr, also lassen wir diese wegfallen, damit der Finanzmarkt wieder so richtig für die Reichen florieren kann. Es wird dann wieder von vorne losgehen, und der Markt wird wieder einbrechen und man sucht wie immer die Schuldigen.

Die Schuldigen der derzeitigen Rezession waren Geldgier und Dummheit in Sachen Bör­sen oder auch Machtwahn. Und so wird es bei einer zukünftigen Finanzmarktkrise wieder sein, dass die Geldgier alles hat zusammenbrechen lassen.

Vielleicht sehe ich alles zu einfach, aber hier deute ich nur etwas an, was die Ursache der Finanzkrise sein kann, ich denke die Ursache der Krise ist vielfältiger und komplizierter.

Nun gehe ich einmal zur Kontrolle der Finanzmärkte, und ich frage mich: welche Kontroll­mechanismen will man einsetzen, und wie will man den Markt der Finanzen richtig und in­tensiv kontrollieren? Denn die Kontrolleure sind auch nur Menschen mit der Neigung nach Reichtum und Macht, und irgendwann werden auch die die Hand aufhalten und kassieren wollen.

Es kommt mir vor, als wenn die Staatsmänner mit ihren Regierungen nur ihre Bürger be­sänftigen wollen, und stellen deshalb eine Kontrolle der Finanzmärkte in Aussicht. In der Vereinigten Staaten von Amerika gibt es schon Stimmen, die sich gegen eine Kontrolle der Finanzmärkte wenden. Es sind die Republikaner, aber nicht nur die werden sich ge­gen entsprechende Gesetze wenden, so dass, was ich schon ahne, eine Kontrolle der Fi­nanzmärkte wohl auf dem Papier steht, aber nicht in die Praxis umgesetzt wird. Denn eine Kontrolle bedeutet auch für die Politiker eine Kontrolle ihres eigenen Einkommens (auch sogenannte Spenden werden dann als Einkommen sichtbar gemacht).

Ob die angestrebte Kontrolle der Finanzmärkte wirklich etwas bringt, das hängt wohl von vielen anderen Faktoren ab, d.h.von der Fähigkeit der Politiker, sich nicht bestechen zu lassen. Auch muss von Anfnag an deutlich gemacht werden, dass der Staat diese Kontrol­len für sehr wichtig hält, und diese auch durchsetzt, wenn möglich mit hohen Strafen für die, die diese Kontrollen umgehen wollen.

Nur habe ich in dieser Sache ein ungutes Gefühl, dass es wieder einen Leerlauf in dieser Angelegenheit geben wird, wie bei vielen Anliegen der Bürger an die Regierung, etwas für die Bürger zu tun. Bisher haben die Politiker nur sich sich selbst etwas getan, oder auch für ihre Freunde.

Eigentlich ist es blöd, etwas über die Kontrolle der Finanzmärkte zu schreiben, weil man keine Konrtollmechanismen kennt, die wirklich greifen, wenn kontrolliert werden soll. Also bleibt wahrscheinlich alles beim Alten. Ich bin gespannt.

Der Weg ist immer das Ziel, um Menschen bewusst zu machen, wenn Menschen, alle Menschen, Geld verdienen, dann können sie auch kaufen, d.h.der Konsum von Gütern wird beständig hochgehalten.

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