Dienstag, 17. März 2009

Feuer

Shalom: Friede sei mit dir.


Was bedeutet der Begriff „Feuer“ eigentlich? Feuer bedeutet nicht mehr wie Licht und Wärme. Wenn ich Feuer entfache, dann entfache ich gleichzeitig auch Licht ei­nerseits und Wärme andererseits. Ich kann in der Dunkelheit besser lesen oder se­hen, wenn ich Feuer entfache, aber gleichzeitig kann ich mich am Feuer wärmen, mir ist dann nicht mehr kalt.

Feuer bedeutet für mich auch Leben, denn wenn ich das Feuer betrachte, so sehe ich das Flackern der Flammen als Leben an, als Spiel einer Lebensart von vielen. Feuer gibt es im ganzen Universum, denn betrachtet man das Zentralgestirn, die Sonne, so sehen wir sehr viel Glut und Feuer. Dieses Feuer oder diese Glut gibt Wärme und die Wärme erzeugt auf unserer Erde das Leben. Ohne Feuer gäbe es keine Wärme und ohne Wärme kein Leben.

Ich sehe im Kamin das Glühen eines Holzscheites. So langsam züngelt eine kleine schmale Flamme empor, und der Holzscheit fängt an zu brennen. Langsam breitet sich die Wärme aus und damit das Leben. Ich schaue in dieses Feuer hinein und erkenne, dass es lebendig ist.

Wenn man das Feuer sieht, dann glaubt man auch schon, dass man durch das Se­hen des Feuers gewärmt wird. Ist das so? Das kann sein, aber es kann auch nur Einbildung sein, aber es ist eine schöne Einbildung.

Aber zum Feuer gibt es noch etwas, das ist der Schatten, und dieser verbreitet Dunkelheit und Kälte. Der Schatten ist das Gegenteil zum Feuer welches Licht und Wärme verbreitet, aber beide, der Schatten und das Feuer sind Geschwister, denn die beiden Geschwister gehören zum Leben, auch wenn man die Dunkelheit und die Kälte ablehnt, aber Gegenteiliges gehört zum Leben in unserem Universum.

Das Feuer der Leidenschaft in uns, es kann uns verzehren, also töten, wenn es will.

Aber solange wir leben oder existieren, solange wird es Feuer und Schatten geben, denn Licht und Wärme und Dunkelheit und Kälte sind Bestandteile unseres Univer­sums. Wen man die Gegensetzlichkeit von Feuer und Schatten betrachten so er­kennen wir auch diese Gegensetzlichkeit in uns selbst.

Der Weg zum Ziel ist immer die Erkenntnis, welchen Weg ich gehen muss, um das Ziel zu erreichen.


Shalom: Friede sei mit euch.

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