Mittwoch, 4. März 2009

Artikel 29

Shalom: Friede sei mit euch.


Grundpflichten

Jeder hat die Pflicht gegenüber der Gemeinschaft, in der allein die freie und volle Entfaltung seiner Persönlichkeit möglich ist.

Jeder ist bei der Ausübung seiner Rechte und Freiheiten nur den Beschränkungen unterworfen, die das Gesetz ausschließlich zu dem Zwecke vorsieht, die Anerken­nung und Achtung der Rechte und Freiheiten anderer zu sichern und den gerech­ten Anforderungen der Moral, der öffentlichen Ordnung und des allgemeinen Wohles in einer demokratischen Gesellschaft zu genügen.

Diese Rechte und Freiheiten dürfen in keinem Fall im Widerspruch zu den Zielen und Grundsätzen der Vereinten Nationen ausgeübt werden.


Es gibt nicht nur Rechte für den Erdenbürger, sondern er hat auch seine Pflichten gegenüber der Gemeinschaft. Das ist auch richtig, denn man hat neben seinen Rech­ten, auch Pflichten, denn nur mit Beidem kann eine Gemeinschaft existieren und stark sein und blieiben. Denn auch Freiheiten sind als solche existent, wenn man die Pflicht hat, diese Freiheiten zu verteidigen, aber man hat auch das Recht dazu. Nur wenn alle gemeinsam die Pflicht haben, die Gemeinschaft zu schützen, damit die Mit­glieder der Gemeinschaft frei bleiben, dann habe alle das gleiche Recht in dieser Ge­meinschaft nach den Regeln, die sich die Gemeinschaft selbst zugesteht, zu leben.

Recht und Freiheit müssen den Zielen der Vereinten Nationen entsprechen, und sie dürfen nicht im Widerspruch dazu stehen.

Aber der Weg dorthin ist das Ziel, wenn Recht und Freiheit sich in der Gemeinschaft gemeinsam verbinden und zur Pflicht für jeden Menschen werden.


Shalom: Friede sei mit euch.

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