Montag, 2. März 2009

Artikel 27

Shalom: Friede sei mit euch.


Freiheit des Kulturlebens:

Jeder hat das Recht, am kulturellen Leben der Gemeinschaft frei teilzunehmen., sich an den Künsten zu erfreuen und am wissenschaftlichen Fortschritt und des­sen Errungenschaften teilzuhaben.

Jeder hat das Recht auf Schutz der geistigen und materiellen Interesssen, die ihm als Urheber von Werken der Wissenschaft, Literatur oder Kunst erwachsen.


Ich denke, dass das Kulturleben der Menschen beschützenswert ist, denn gerade kul­turelle Aspekte und Hinterlassenschaften der Menschen lassen uns erahnen, wie wichtig diese Hinterlassenschaften für die Menschheit ist. Wir werden dann immer daran erinnert, dass die Menschheit von ihrer selbst, des Kulturlebens geprägt wurde und weiterhin geprägt wird.

Auch sollten die Werke von Menschen geschützt werden, besonders vor Vandalismus, denn jedes kuturelle Werk eines Menschen ist beschützenswert, weil jeder Mensch eine andere Sicht von kulturellen Werken oder Darstellungen hat.

Wer davon spricht, dass Kunst entartet sei, nur weil er diese spezielle Kunst ablehnt, der hat scheinbar noch nicht begriffen, dass keine Kunst entartet sein kann, denn Kunst ist Kunst, auch wenn ich die betreffende Kunst oder den betreffenden Kunststil ablehne oder gefühlsmässig nicht mag, so ist diese betreffende Kunstrichtung doch Kunst und sollte auch Kunst bleiben.

Ob Werke aus der Wissenschaft, Literatur oder Kunst mich ansprechen oder nicht, das ist die Angelegenheit jedes einzelnen Menschen, darüber zu entscheiden. Ich kann alles ablehnen, muss aber schon diese Ablehnung begründen, aber trotzdem bleiben diese Werke als solche weiterhin bestehen.

Der Weg ist das Ziel, der Weg geht über die Toleranz von Werken in der Wissen­schaft, der Literatur oder der Kunst, aber die Toleranz für das Leben ist deshalb das Mass unseres Lebens.


Shalom: Friede sei mit euch.




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