Montag, 9. Februar 2009

Geschlechterkampf

In der letzten Zeit kam in mir das Gefühl auf, dass sich die Geschlechter bekämpfen, also um die Vormacht ringen. Aber ich frage mich warum? Denn überall bekommt man zu hören: alle seien gleich. Natürlich unterscheiden sich Frau und Mann kör­perlich voneinander, aber auch geistig und psychisch. Das ist allen bekannt, aber wenn wir vor dem Gesetz gleich sein wollen, dann in der Behandlung der Geschlech­ter, auf jeden Fall nach ihren Fähigkeiten, weil Frau und Mann je nach Geschlechts­angehörigkeit ausgefeilte Fähigkeiten haben, die sie im Zusammenleben der Ge­schlechter einbringen können, damit ein Zusammenleben in etwa reibungslos ver­läuft.

Also darf man die Geschlechter nicht als gleich hinstellen, sowie man nicht sagen kann: alle Menschen sind gleich, nein sie sind individuell unterschiedlich. Gleich sind wir Menschen vor dem Gesetz, aber leider heute noch nicht, weil immernoch Frauen in der Gleichstellung ungleich behandelt werden.

Wenn ich Sendungen in den Medien anschaue, dann stelle ich fest, bei Vergleichs­wettkämpfen zwischen Frau und Mann werden die einzelnen Fähigkeiten der Ge­schlechter gegenübergestellt und bewertet. Das kann es nicht sein, denn je nach Aus­gang eines Wettkampfes wird über das unterlegene Geschlecht, das negativ in seinen Leistungen beurteilt wurde, richtig abgelästert und gleich als minderwertig betrach­tet, wenn auch nicht bei allen Menschen, aber einige Männer nehmen derartige Wett­kämpfe ernst, weil sie damit den Beweis erbringen wollen, dass der Mann göttliche Fähigkeiten besitzt. Ich bin auch ein Mann, wenn ich an meinem nackten Körper run­terschaue, stelle ich es immer erneut fest. Eine Frau würde derartige Wettkämpfe nicht ernst nehmen, aber sie wehrt sich gegen die Ansichten einiger Männer, zu recht.

Mir ist es lieber, wenn ich mich mit einer Frau unbefangen unterhalten kann, und ihr in die Augen schauen kann, nicht woanders hin. Mit Männern habe ich meine Schwierigkeiten, weil deren Ansichten schnell durchschaubar sind, und sie haben nicht die Fähigkeit, in die Tiefe eines Thema zu gehen, oder manigfaltig ein Problem zu erfassen, aber vielleicht lernen die Männer von den Frauen, wie man die Gesprä­che richtig führt.

Lassen wir die Geschlechter, wenn sie Action brauchen, im Wettkampf gegeneinan­der antreten, aber das Resultat ist dabei, nicht ernst zu nehmen, es soll nur Spass sein.

Der Weg ist das Ziel, denn das Ziel ist zu erreichen, wenn mit Traditionen gebrochen wird, deren Inhalt es noch immer ist, die Frauen zu unterdrücken; und man erreicht dadurch gleichzeitig, dass Frauen und Männer Partner im Kampf um Dasein sind.

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