Freitag, 27. Februar 2009

Artikel 25

Shalom: Friede sei mit euch


Recht auf Wohlfahrt:

Jeder hat das Recht auf einen Lebensstandard, der seine und seiner Familie Ge­sundheit und Wohl, einschliesslich Nahrung, Kleidung, Wohnung, ärztliche Ver­sorgung und notwendige soziale Leistungen, gewährleistet, swoie das Recht auf Si­cherheit im Falle von Arbeitslosigkeit, Krankheit, Invalidität oder Verwitwung, im Alter sowie bei anderweitigem Verlust seiner Unterhaltsmittel durch unverschulde­te Umstände.

Mütter und Kinder haben Anspruch auf besondere Fürsorge und Unterstützung. Alle Kinder, eheliche wie aussereheliche, geniessen den gleichen sozialen Schutz.


Also hat jeder Mensch, wenn dieser Artikel verwirklicht werden würde, ein Recht auf einen Lebensstandard, der sein Leben als menschenwürdig erscheinen lässt. Die Ge­sellschaft muss seinen Mitgliedern ein menschenwürdiges Leben garantieren, aber werden die Träger einer menschlichen Gemeinschaft es auch zulassen. Denn ein menschenwürdiges Leben für jedes Mitglied einer Gemeinschaft zu schaffen, fordert von anderen Mitgliedern dieser Gemeinschaft, den eigenen Egoismus bis zu einem gewissen Grad zurückzustellen.

Wenn ich die Menschheit und die einzelnen Nationen so betrachte, dann kann ich nur feststellen, dass wir uns der Erfüllung des Artikels 25 noch nicht genähert haben, eher noch etwas entfernt. Besonders in Zeiten einer Krise, wie z.B. zur Zeit die Fi­nanzkrise gibt es keine Regierung die auf die Ärmsten einer Gesellschaft Rücksicht nimmt, weil sie ihre eigene Stabilität in wirtschaftlichen und politischen Dingen er­reichen wollen. Allein die Arbeitslosigkeit steigt und damit die Gefahr, nicht mehr menschenwürdig leben zu können.

Aber wie sieht es mit dem Schutz von Mütter und Kindern in den Gesellschaften aus? Nicht besonders erwärmend, denn Mütter und Kinder sind meistens der Armut aus­gesetzt, oder werden von den Müttern abgelehnt, weil sich Kinder immer als störend erweisen. Selbst die Betreuung der Kinder durch Kindertagesstätten ist bei uns der Bundesrepublik Deutschland sehr schlecht, aber es liegt an unserer Mentalität. Kin­der werden von den Politikern nur als Renteneinzahler betrachtet, mehr auch nicht, aber ich sehe in den Kindern die Zukunft der Menschheit, die anders sein wird als sie heute ist. Diese neuen Generationen werden uns orführen, was es heisst, wirklich Mensch zu sein, Verantwortung für andere und sich selbst zutragen.

Also werden wir noch einige Generationen warten müssen, bis die Menschenheit den Artikel 25 der allgemeinen Menschenrecht erfüllen kann.

Der Weg zum Ziel führt über die nächsten Generationen der Menschheit.


Shalom: Friede sei mit euch.

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