Mittwoch, 25. Februar 2009

Artikel 23

Shalom: Friede sei mit euch


Recht auf Arbeit und gleichen Lohn:

Jeder hat das recht auf Arbeit, auf freie Berufswahl, auf gerechte und befriedigen­de Arbeitsbedingungen sowie auf Schutz vor Arbeitslosigkeit.

Jeder, ohne Unterschied, hat das Recht auf gleichen Lohn für gleiche Arbeit.

Jeder, der arbeitet, hat das Recht auf gerechte und befriedignede Entlohnung, die ihm und seiner Familie eine der menschlichen Würde entsprechende Existenz si­chert, gegebenfalls ergänzt durch andere soziale Schutzmassnahmen.

Jeder hat das Recht, zum Schutz seiner Interessen Gewerkschaften zu bilden und solchen beizutreten.


Ich denke, dieser Artikel der allgemeinen Menschenrechte ist für den Menschen, wie auch die anderen Artikel der Menschenrechte von sehr grosser Bedeutung, denn hier geht es um die Beschäftigung, aus der der Menschen seine Finanzen bezieht, von de­nen er das kaufen kann, um zu überleben.

Geld gehört heute für uns Menschen zum Leben, d.h. wir müssen das Geld verdienen, um etwas kaufen zu können, in erster Linie Lebensmittel, um leben zu können, d.h. um uns ernähren zu können. Da hilft es nichts, wenn wir in der Hängematte legen und der Meinung sind, die Sonne könne uns mit ihren Strahlen ernähren und sätti­gen, das geht bestimmt in die Hose. Wenn wir in der Arktis oder Antarktis leben, dann wäre es schwierig mit den wärmenden Sonnenstrahlen.

Also müssen wir Menschen einer Beschäftigung nachgehen, die uns das nötige Klein­geld bringt, das uns dann die Möglichkeit bietet, etwas zu kaufen. Aber hier gibt einen Einschnitt, das ist die Hbgier der Menschen, denn jeder sorgt nur für sich, und er will alles nur für sich selbst, und ist dann neidisch, wenn andere mehr haben als er selbst. Ich denke, wir kennen diese Verhaltensweisen von unseren Artgenossen, was sie in der Finanzkrise, die uns heute sehr stark beutelt, bewiesen wurde.

Bleiben wir bei diesem Artikel, denn er besagt eigentlich alles, was jeder Mensch möchte. In jungen und mittleren Jahren seines Lebens einen Arbeitsplatz zu haben, und auf Grund seiner Leistungen gerecht bezahlt zu werden. Dann will er im Renten­alter von dem leben, was er auf die hohe Kante gelegt hat.

Aber was haben wir heute? Nur noch Chaos in der Finanzwelt. Brutaler Egoismus und die Neigung des Menschen, aus den Krisen der Vergangenheit nicht gelernt zu haben. Solche Mätzchen sorgen dafür, dass jeder Arbeitsplatz verloren geht, dass die gleiche Arbeit nicht gleich bezahlt wird, und dass die frauen für die gleiche Arbeit schlechter bezahlt werden. Wir haben angeblich gewählte Volksvertreter, aber die vertreten sich nur selbst, indem sie ihre Diäten ständig erhöhen, aber an die unter­schiedlichen Arbeitsbedingungen der Bevölkerung und den unterschiedlichen sozia­len Bedingungen der Geschlechter nicht denken, diese Zustände zu verändern, so dass Frau und Mann sozial gleichgestellt werden.

Aber jeder Weg zum Ziel führt über die Gemeinschaft der Menschen, also muss die Gemeinschaft für eine gerechte Verteilung der Lasten in der Gemeinschaft sorgen.

Shalom: Friede sei mit euch

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